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  • 100 Jahre FRITZ KÜHN


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    8.5. – 12.6.2010

    100 Jahre FRITZ KÜHN

    Laudatio: Dr. Fritz Jacobi, Kunsthistoriker, Berlin
    Musik: Matthias Bauer
    Ausstellungseröffnung: Freitag, 7.5.2010, 20 Uhr
    Zur Ausstellung anlässlich des 100 Geburtstages von Fritz Kühn erscheint ein Sonderdruck mit Texten aus dem Nachlass:
    “Die kleinen Dinge bauen die Welt”

    FRITZ KÜHN- Kunstschmied, Stahlgestalter, Fotograf, Zeichner und Autor, lebte von 1910-1967 in Berlin

    Den Berlinern und ihren Gästen aus aller Welt begegnen auf Schritt und Tritt Werke dieses besessenen Multitalentes: ob restauratorische Arbeiten an der Humboldt-Universität, dem Ermeler-Haus, der Staatsoper Unter den Linden, am Schloss Niederschönhausen oder seine Arbeiten zum Wiederaufbau der zerbombten Stadt Berlin, dem Haus an der Weberwiese, den Gebäuden rund um die ehemalige Stalinallee , das Haus des Kindes am Straußberger Platz – hier gestaltete er auch das Relief zum Brunnen – oder auch das A-Portal der Berliner Stadtbibliothek in der Breiten Straße, um nur einige zu nennen.

    Wir freuen uns, diesen großen, international anerkannten Künstler und sein Schaffen anlässlich seines 100. Geburtstages mit einer Ausstellung in unserer Galerie ehren zu können.

    „ Die künstlerische Bedeutung Fritz Kühns als Kunstschmied, Stahlgestalter, Photograph, Zeichner und Autor mehrerer Bücher steht für uns außer Frage . Fritz Kühns außerordentliche Gestaltungskraft entfaltete sich vor allem in der angewandten Kunst in allen Bereichen – von der einfachen Gefäßgestaltung über Zeichen weltlicher und christlicher Emblematik bis hin zur baugebundenen Kunst und eigenständigen Brunnenanlagen –, sie reichte aber ebenso auch bis zur freien Stahlskulptur.

    Die Bedeutung, die seinem Werk mit Recht beigemessen wird, begründet sich durch seine Fähigkeit, elementare Formen der Natur, die er immer wieder intensiv beobachtet hat – seine Zeichnungen und besonders seine Photographien sind großartige Belege dafür – , durch seine Phantasie in streng abstrahierte Gestaltzeichen von hoher Intensität zu verwandeln. Aufbauend auf den Erkenntnissen des Bauhauses und der modernen Kunst der 1920er Jahre hat Fritz Kühn eine Synthese zwischen organischer Form und konstruktiver Funktionalität entwickelt, die in ihrer Stringenz und Ausdruckskraft seinen Werken eine hohe künstlerische Wertigkeit verleiht.“

    Fritz Jacobi, aus dem Gutachten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2003

     

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  • DONGCHAY – VIETNAM IM FRIEDEN


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    26.6.-7.8.2010

    DONGCHAY – VIETNAM IM FRIEDEN
    Ein Fotografieprojekt der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle

    Begrüßung: Frau Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Treptow-Köpenick von Berlin
    Grusswort des Botschafters der sozialistischen Republik Vietnam in Deutschland, Herrn DO HOA BINH
    Einführung: Prof. Rudolf Schäfer, Halle
    Musik: Lotus-Ensemble, traditionelle Musik aus Vietnam
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 25.6.2010, 20 Uhr

    Dōng Chảy (Vietnamesisch), panta rhei (Heraklit, Griechisch) – alles fließt im Deutschen. Vietnam im Frieden. Zehn Deutsche, ein Vietnamese und eine Albanerin fotografieren künstlerisch und dokumentarisch vier Wochen in der Sozialistischen Republik Vietnam. „Wir erlebten ein Land“, so Justus Richter, Student im 3. Studienjahr, „wie es gegensätzlicher nicht sein kann und eine Gastfreundschaft, wie sie ohne eine Gegenleistung zu fordern eben nur ein Bruder, gleichsam stellvertretend für die Familie, zu leisten im Stande ist.“

    Kaum ein Krieg außerhalb Europas wurde hierzulande so empathisch empfunden wie der Vietnam-Krieg in seinem Ungleichgewicht der Kräfte, der ökonomisch-technologischen Überlegenheit hier, der zähen Tapferkeit dort und dem unendlichen Leid der Zivilbevölkerung zwischen den Fronten. Die Bilder davon hallen bis heute nach. Vierzig Jahre später führen uns die Bilder der Ausstellung in ein friedliches Land. Alltagsszenen und Stimmungen, teilnahmsvoll wahrgenommen. Im Blick auf das kulturell Andere spiegelt sich die Differenz zu den Kategorien der gewohnten Erfahrung. Der Alltag in Vietnam funktioniert anders, lebendiger, bunter, leichter – so scheint es. Die Spuren des Krieges verhalten sich dezent. Die Brandwunden mögen verheilt sein, Agent Orange wirkt nach, das sei dabei nicht vergessen. Die Teilnahme am Schicksal Vietnams ist Teil deutsch-deutscher Zeitgeschichte. In diesem Jahr bestehen die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sozialistischen Republik Vietnam 35 Jahre – ohne Zweifel ein weiterer Grund, diese außergewöhnliche Fotografieausstellung in Berlin zu zeigen.

    Prof. Rudolf Schäfer zum Projekt:

    Trip to Vietnam

    Wenn man heute nach Vietnam reist, in unserem Fall um fotografisch zu arbeiten, ergeben sich erstaunlicherweise ähnliche Eindrücke wie sie Susan Sontag 1968 in Ihrem Buch „Trip to Hanoi“ beschreibt: „Ich kann nicht erklären, wer ich bin, und nicht einmal die Straßenschilder lesen; trotzdem fühle ich mich vollkommen sicher. […] Hanoi macht einen kultivierten und in keiner Hinsicht gewalttätigen Eindruck, und das ist überraschend, nicht nur im Vergleich zu den großen Städten Amerikas […]. Die Menschen hier sind frisch, lebhaft und sehr gesellig, dabei aber auffällig friedfertig im Umgang miteinander.[…] Vielleicht fühle ich mich so sicher, weil ich die Vietnamesen nicht ganz ernst nehme als ‚richtige Menschen’ – im Sinne der in Amerika so verbreiteten finsteren Auffassung, daß ‚richtige Menschen’ unbeständig, gefährlich sind, daß man unter ihnen nicht sicher ist. Aber ich hoffe doch, daß es das nicht ist. Schließlich würde ich es keineswegs vorziehen, wenn die Vietnamesen unangenehm oder mürrisch wären. […] Zum Beispiel betrachte ich es als Mangel, daß die Nordvietnamesen nicht richtig hassen können. Wie könnte man es sonst erklären, daß sie die Amerikaner offenbar wirklich ganz gern mögen?“ Den letzten Satz kann auch ich, lange nach dem Krieg, bestätigen.“

    Aber kehren wir zum Anfang zurück. Unsere Hochschule hat vielfältige offizielle internationale Beziehungen zu anderen Kunsthochschulen, seit DDR-Zeiten schon zum Hanoi College of Industrial Fine Art und eine Delegation unter der Leitung des Rektors Bùi Quang Hài war im Januar 2008 zu Gast an unserer Schule. Der letztlich unzutreffende Arbeitstitel unseres Semesterprojektes „Good morning Vietnam“ stand schon im Oktober 2007 fest. Und unser Hauptreiseziel sollte Ho Chi Minh City, das alte Saigon und nicht Hanoi sein. Darüber hinaus musste das Projekt wenig auf repräsentative Besuche und Gegenbesuche eingerichtet sein. Dennoch dazu später.

    Subtropisch bis tropisch, sozialistisch, vierundachtzig Millionen Einwohner, buddhistisch, katholisch, protestantisch, synkretistisch, pro Kopf 714 US-Dollar im Jahr, erkennbar fremd – und acht faustische Studierende an der Burg Giebichenstein-Hochschule für kunst und Design Halle auf „Fotosafari“. Vereinfachung ist gut, aber bisweilen einfach unzutreffend. Um was geht es bei diesem Projekt? Es geht um das Fremde. Das Andere sehen und fotografieren zu können, Fotografie in ihrer vornehmsten Art. Die Bilder sehen wir im Kontext. Weltanschauung kommt von Welt anschauen, sagte man selbstironisch während meiner sozialistischen Studienzeit. Ohne Mauer stimmt der Satz.

    Durch die freundliche Unterstützung des Freundes- und Förderkreises der Burg Giebichenstein sogar mit einem Ausstellungskatalog ausgestattet, ist die Ausstellung der entstandenen Arbeiten ab dem 25.06.2010 in Berlin, Galerie Alte Schule Adlershof zu besichtigen. (Rudolf Schäfer)

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  • Abstraktion & Einfühlung


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    21.8.-25.9.2010

    Abstraktion & Einfühlung
    Malerei , Grafik und Skulpturen
    Bernd Aury, Karin Christiansen, Henry Stöcker

    Laudatio: Petra Hornung, Kunsthistorikerin, Berlin
    Musik: Valentin Butt, Bajan (Knopfakkordeon)
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 20.8.2010, um 20 Uhr

    „Abgesehen von der Brillanz und der besonderen Aura der höchst unterschiedlichen Ausdrucksweisen der drei Künstler wird der wohl gängigen Vorstellung, wonach Abstraktion und Einfühlung als Antipoden in der Kunst gelten, genussvoll widersprochen. Deutlich kann man spüren, wie sich die scheinbaren Gegensätze aneinander reiben, sich bedingen oder steigern können und sich in ihrer unterschiedlichen Graduierung doch immer als eigenes, intuitives Paar formulieren“.

    Petra Hornung

     

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  • MIKROKOSMOS


    9. 10.- 14. 11. 2010
    MIKROKOSMOS
    Nils Olav Bøe, Yotta Kippe, Nika Radić, Joachim Schmid

    Laudatio: Barbara Blickensdorff, Kuratorin, Berlin
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 8.10.2010, um 20 Uhr
    Finissage: Freitag, 12.11.2010, um 20 Uhr, mit der Butoh-Tänzerin Makiko Tominaga

    Nils Olav Bøe- Simulakrum – Fotografie

    Der Norwegische Künstler Nils Olav Bøe baut in seinem Studio Vorrichtungen, die an wissenschaftliche Laboratorien oder an die Apparate erinnern, mit denen in den 1920er Jahren Karl Bloßfeld mikroskopisch kleine Pflanzendetails vergrößert im Bild festhielt. In Bøe’s Fotografien geht es nicht um den flüchtigen „entscheidenden Augenblick“, wie ihn Henri Cartier-Bresson für die Fotografie in der Mitte des 20. Jahrhunderts beschrieb, sondern um einen für das Foto erschaffenen kleinen stehenden Moment, der abgelichtet und vergrößert wird.
    In der Tradition der Objet trouvé verwendet Bøe dazu gefundene Gegenstände. Die Akteure sind kleine Menschenfiguren von zwei Zentimetern Größe, wie sie im Modellbau oder in Kinderzimmern anzutreffen sind. Bøe fotografiert sie mit einem Objektiv, dass groß genug ist, um diese winzigen Figuren später in Lebensgröße zu reproduzieren.
    Er arrangiert die kleinen Menschennachbildungen zu Szenen, die Standartsituationen des gesellschaftlichen Lebens sind. Sie wirken wie die Mittler aus einer anderen, der irdischen sehr nahen Welt, wie eine Rekonstruktion dieser Welt durch Selektion und Neukombination. Es entsteht eine zweite Welt, die der ersten ähnelt, sie aber nicht nur kopieren, sondern durch die Art und Weise der Kopie einsehbar machen will.

    Yotta Kippe- Precious Moments – Digitale Malerei- Monaden – Zeichnung

    Die Berliner Künstlerin Yotta Kippe fasst das Thema Mikrokosmos auf als die Welt der winzig kleinen Wahrnehmungs-Nuancen im reaktiven Zusammenleben der Menschen: Der Mensch als Urbaustein der Weltsubstanz, der die Außenwelt und die eigenen Emotionen erschafft, als ausgesetzes Wesen, der sein menschliches Sein immer wieder neu zu ergründen, wahrzunehmen und zu definieren hat.
    Es geht um die Räume zwischen den Träumen, Sehnsüchten, Hoffnungen und der Lebensrealität des Alltags, um die Zwischenräume, die sich bilden wenn Traumzustand und Selbstwahrnehmung einander begegnen. Das Antlitz, als Gegenstand der Werke von Yotta Kippe bildet ein unbegrenzt veränderbares Beobachtungsobjekt. Kippe modelliert die Nuancen eines Augenblicks, die Empfindungsfeinheiten, die Untertöne und Zwischentöne. Diese Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung in mikroskopisch kleinen Schritten regt an, sich zu entschleunigen und authentisch zu sein. In ihren Monaden-Zeichnungen besinnt sich Yotta Kippe auf die elementaren Gestaltungsmittel Linie, Fläche, Zwischenraum und Hell-Dunkel-Modulation.Die angewandte Technik „Graphit auf Papier“ macht feinste Nuancierungen möglich, ohne in den Lautstärkebereich von Farbigkeit zu gelangen.

    Nika Radic’- Reykjavik Journal 2.9. – 31.10.2004 – Installation

    Die aus Zagreb stammende weit gereiste kroatische Künstlerin Nika Radic’, die inzwischen Wien und Berlin ebenso als ihre Heimatstädte ansehen kann, hat anlässlich eines Studienaufenthaltes 2004 zwei Monate in der Isländischen Hauptstadt Reykjavik verbracht. In dieser Zeit entstanden tagebuchartige Notizen über kleine alltäglichen Beobachtungen, die in der Summe ein nahes Bild vom Leben der Reykjaviker abgeben. Die Lektüre ist kurzweilig und informativ und man fühlt sich als hätte man selbst die Islandreise unternommen. Der Mikrokosmos des Alltags, die kleinen Unterschiede zum Heimatalltag, die jeder Fremde unterschwellig oder bewusst beobachtet und die das Fremde Stück für Stück verständlich machen, sind hier täglich aufgezeichnet. Zum Beispiel: „4.9. Um die Tür aufzuschließen dreht man den Schlüssel in die andere Richtung als ich erwartet hätte. 6.9. Die Eier werden nach Gewicht verkauft. 11.9. Die Leute hier wirken sehr relaxed. Wenn ich das sage gibt mir niemand Recht. 15.9. in der Kunsthochschule stehen lauter Sessel 1.10. Telefonnummern haben keine Ortsvorwahl„.
    Die Arbeit ist minimalistisch, bestehend aus 128 weißen Blättern, die jeweils eine handschriftliche Notiz tragen. Der Betrachter wandert im Raum umher, ähnlich dem Reisenden, der die fremden Strassen durchwandert.

    Joachim Schmid- Meetings – gefundene Fotografie

    Reisekataloge von Neckermann, KLM und dem Niederländischen Reisemagazin „Stayokay“ sind das Quellmaterial dieser Arbeit. Der Berliner Künstler Joachim Schmid hat genau die kleinen Bildausschnitte gewählt, die im Hintergrund der großartigen Aufnahmen von Massenhotels an weißen Küsten zu finden sind und die glücklichen Paare zeigen, die die eigentliche Traumidylle des Reisens, der Erholung und des Frohsinns verkörpern sollen. Die ungefilterten und opulenten Klischees sind entlarvend, amüsant, und dennoch wirksam; immer dann, wenn sich der Betrachter ernüchtert bei der eigenen Last-Minute-Sehnsucht nach diesen virtuellen Orten erwischt, an denen die Sonne immer scheint, die Urlauber immer lächeln und die Pools immer blau sind.

    Barbara Blickensdorff

     

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  • Schwarz und Fleisch – Fisch und Weiß


    27.11.2010 – 8.1.2011
    Schwarz und Fleisch – Fisch und Weiß
    Jahresendausstellung

    Einführung: Dorit Bearach
    Musik: Roland Komitow, Saxophon und Klarinette
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 26.11.2010 um 20 Uhr

     

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  • „JUNGES DESIGN IN BERLIN“


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    26.3 – 30.4.2011

    „JUNGES DESIGN IN BERLIN“
    Studenten und Absolventen der UDK, der Kunsthochschule Weißensee, der HTW Schöneweide

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Laudatio: Dorit Bearach
    Im Konzert: 21hAuTark, Berlin
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 25.3.2011 um 20.00 Uhr

    Die Ausstellung „Junges Design in Berlin“ gibt Studenten und Absolventen der Berliner Universität der Künste, der Kunsthochschule Weißensee und der Hochschule für Technik und Wirtschaft/ Campus Schöneweide sowie auch freischaffenden jungen Designern eine Bühne. Produktdesigner zeigen verstellbare Beleuchtungskörper, von Modedesignern sind Kleider und Oberteile aus natürlichen und künstlichen Materialien zu sehen. Es sind überraschend gestrickte Stoffe und Kleidungstücke, gestrickter Schmuck, Tapeten, die aussehen wie von Edelschimmel bewachsen, Menschen und Kulturen, die sich im Bild und Objekt vermischen. So werden Strukturen im Dreidimensionalen gezeigt, unerwartete Anwendungen von Materialien verblüffen immer wieder, wie Haare und Strick, Knochen, Pailletten, Geweih und Federn.Aus dem Bereich des Grafikdesigns stehen Plakate und Bücher neben eigenwilligem Körperschmuck und experimentell gewebten Flächen.
    Eine Fülle von Ideen und engagiertes Vorgehen geben uns viel Material zum Nachdenken: über unser Umfeld, über unsere Umwelt, über unsere Nachbarn und – wie aufmerksam die jüngere Generation doch mit ihrer / unserer Zukunft umgeht. Die Haltung ist allenthalben frisch, mal witzig, mal nachdenklich, erotisch, verspielt und verträumt.

    © Dorit Bearach

    Berlin, den 10.3.2011

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  • ENT – GEGEN – KOMMEN


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    29.1.-12.3.2011

    ENT – GEGEN – KOMMEN
    S E L T M A N N

    Begrüßung: Doris Thyrolph, Kulturamtsleiterin
    Einführung: Petra Hornung, Kunsthistorikerin
    Musik: Cathrin Pfeifer, Akkordeon
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 28.1.2011 um 20 Uhr
    Petra Hornung im Gespräch mit Kerstin Seltmann: Donnerstag, den 17.2.2011 um 18 Uhr

    Am 28.Januar 2011, Freitagabend um 20:00 Uhr wird in der Galerie Alte Schule Adlershof eine große Personalausstellung der Künstlerin Kerstin Seltmann eröffnet. Seltmanns Werke sind seit langem auch über die Grenzen Berlins hinaus im Blick der Kunstkenner. In dieser Ausstellung sind weniger ihre Bildfindungen im Kontext einer ihrer bevorzugten Themenkreise: Kreatur, Selbstbild, Landschaft… konzentriert. Vielmehr geht es um eine Art Draufsicht auf ihr facettenreiches, spannungsvolles Werk, daß auf Bruchstellen, Zäsuren, Rückbesinnung und immer wieder Neuansätze innerhalb ihres künstlerischen Weges deutet. Ein ebenso sinnlicher wie dynamischer Prozess, Entdeckungen, bei denen uns komplexe großformatige Kompositionen in geradezu altmeisterlichem Licht begegnen können, wie durchaus ironische Komponenten; ein wirkliches Blau, Transparenz und Härte – in aller Schönheit oder Demaskerade. Kräftig und zerbrechlich gleichsam, verschwenderisch, barock oder sezierend kühl… Ein Weg, den zu verfolge es sich unbedingt lohnt!

    Wörter wie ´Entgegenkommen´, ent-gegen-kommen, die jenen inneren Widerspruch in sich tragen, schließen sich im Grunde genommen aus. Aber sie sind so recht nach dem Geschmack der Künstlerin. Als ungewollt ´rhetorische Figur´ in der Sprache, die sie ohnehin liebt, trägt der Titel hintergründig die Hinneigung Kerstin Seltmanns zum Zwiespalt, zur Ambivalenz – unprätentiös und dennoch klar in sich. Was lehrt das? Ein Entgegenkommen, im wahrsten Sinne des Wortes, gibt es nicht. Ob das im Seltmannschen Sinne möglich ist, werden wir sehen. Sollten wir sehen!

    Petra Hornung

     

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  • „ Endlich mal was Schönes “


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    14. 5.-18.6.2011

    „ Endlich mal was Schönes “

    Frank Förster – Holz
    Jonas Hofrichter – Stein, Zeichnung
    Marie Strauß – Stein, Holzschnitt, Aquarell
    Verena Schmidt – Stein, Zeichnung, Holzschnitt
    Yoshimi Hashimoto – Stein, Zeichnung

    Kuratorin: Petra Hornung
    Begrüßung: Doris Thyrolph, Kulturamtsleiterin
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 13.5. 20 um 20.00 Uhr

    Die Künstler kommen aus verschiedenen Klassen und Jahrgängen der UdK Berlin und sind verbunden durch die Steinwerkstatt HASHIMOTO. Ihr Treffpunkt ist der Stein, aber es werden auch andere Arbeiten gezeigt: Zeichnung, Holzschnitt, Druckgrafik, die miteinander korrespondieren.
    „Endlich mal was Schönes“ kann als Titel und ebenso als Fragestellung gelten, denn bekanntermaßen liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters und birgt als Kategorie eine Vielzahl von Widersprüchen in sich. Das Bearbeiten des Steins ist ihr Medium, die zeitliche Dimension des Materials und des Arbeitsprozesses spielt bei allen ausstellenden Künstlern eine große Rolle und wird beim Betrachten ihrer Kunstobjekte deutlich spürbar.

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  • “Lernen-Kennen”

    2.7. – 13.8.2011
    “Lernen-Kennen”
    Internationales Kunst-Projekt mit
    Sayed Irshad Ali (Indien): Malerei und Collagen
    Roswitha Baumeister (Deutschland): Installation
    Bjarki Bragason (Island): Video und Installation
    Liz Crossley (Deutschland / Südafrika): Malerei und Aktionskunst, Kuratorin
    Georg Krause (Deutschland): Fotografie
    Lisa Vanovitch (Deutschland / Großbritannien)
    Interaktive Kunst– Installation, Fotografie, Sound, Video, Spiele, Text u. a.

    Kuratorin: Liz Crossley
    Eröffnungsrede von Khwezi Gule, Direktor des Hector Pieterson Museum, Südafrika
    Musik: Qanela – Internationales Ensemble der Musikschule Berlin-Neukölln
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 1.7.2011 um 20 Uhr
    Offenes Forum mit Lesung und Diskussionen/Workshop: 7.7. 2015 ab 17 Uhr

    Die Ausstellung in Berlin zeigt sieben künstlerische Auffassungen zu gegenwärtigen Sichtweisen der Beziehungen – wie auch ihrem Fehlen – zwischen unterschiedlichen Weltansichten und Kulturen.
    Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus Deutschland, Indien, Island und Südafrika und präsentieren ihre Ansichten mittels verschiedenster Medien: Sie nutzen Spiele, Installationen, Malerei, Fotografie , aber auch Töne, Text und Video.
    Bestandteil des Ausstellungskonzeptes ist das offene Forum: Eine Einladung zur Diskussion über Möglichkeiten und Wege des Lebens „mit-ein-ander“.

     

    Link zur Webseite: www.lernen-kennen.de >>>
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  • Vierunddreißig zu Kleist


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    27.8.-30.9.2011

    Vierunddreißig zu Kleist
    Bilder und Blätter von 34 bildenden Künstlern zu Heinrich von Kleist 2011

    34 bildende Künstler überwiegend aus dem Raum Berlin-Brandenburg wurden eingeladen, sich dem Denken und Schaffen Heinrich von Kleists mit je einem Werk zu widmen:

    Dorit Bearach, Birgit Bellmann, Lothar Böhme, Anke Feuchtenberger, Dieter Finke, Dieter Goltzsche, Kerstin Grimm, Hans Hendrik Grimmling, Marc Gröszer, Jörn Grothkopp, Johannes Grützk, Sylvia Hagen, Thomas Hartmann, Hanna Hennenkemper, Peter Herrmann, Annelise Hoge, Jürgen K. Hultenreich, Katrin Kampmann, Kai Klahre, Jean Yves Klein, Hagen Klennert, Harald-Alexander Klimek, Jürgen Köhler,, Natascha Mann, Sophie Natuschke, Regina Nieke, Achim Riethmann, Bodo Rott, Hans Scheib, Sebastian Schrader, Reinhard Stangl, Strawalde, Ruth Tesmar, Manfred Zoller

    Kuratorin, Eröffnungsrede: Anke Zeisler
    Musik: Alchimia Organica
    Live Performance von Maria Lucchese und Matthias Bauer
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 26.8.2011 um 20 Uhr

    Zur Ausstellung erschien ein Buch, herausgegeben von kunst projekte e.v. und den Kleist-Museum Frankfurt(Oder).

    Die Schau versammelt Malerei, Zeichnungen, Druckgrafiken und Collagen von hervorragenden zeitgenössischen bildenden Künstlern verschiedener Generationen und Herkunft mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen und Ausdrucksmitteln. Ebenso spannend wie die jeweiligen Einzelpositionen, meist entstanden in diesem Jahr, ist das Heterogene der Zusammenschau.

    Zur Ausstellung erschien ein Katalog >>>
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