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  • RAINBOW


    5.12.2008- 10.1.2009
    RAINBOW
    51 Künstler – Malerei, Grafik, Zeichnung, Plastik, Fotografie

    Michael Augustinski , Mathias Balzer, Dorit Bearach, Joachim Böttcher, Hans Brosch, Ulrike Bunge, Karin Golmer, Liz Crossley, Klaus Dennhard, Frank Diersch, Marie-Luise Faber, Lutz Fleischer, Florian Flierl, Marlene Gassmann, Dieter Goltzsche, Clemens Gröszer, Marc Gröszer, Sabine Grzimek, Gocha Gulelauri, Beret Hamann, Heinz Handschick, Frank Hartung, Uta Hausfeld, Michael Hengst, Volker Henze, Jörg-Uwe Jacob, Guisun Jang, Anna Kasten, Petra Kasten, Arnd Kästner, Udo Klenner, Jürgen Köhler, Gudrun Kühne, Wolfgang Leber, Lutz Leibner, Doris Leue, Walter Libuda, Felix Müller, Barbara Müller-Kageler, Osmar Osten, Sabine Peuckert, Bodo Rott, Hans Scheib, K.-F. Schmalwasser, Jutta Schölzel, Kerstin Seltmann, Reinhard Stangl, Marion Stille, Kata Unger, Joachim Weichhardt, Manfred Zöllner

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Einführung: Dorit Bearach
    Musik: Almut Kühne – Gesang
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 4.12.2009, 20 Uhr

    Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu, der große Berliner Kunstherbst mit 5 Kunstmessen und anderen großen „Kunst-Events“, welche die große Weltkunst nach Berlin brachten, wurden besprochen und taxiert. Die Ausstellung Rainbow ist ein Fest der Kunst und der Künstler, da sich das Jahr zum Ende neigt und die dunkle, kalte Jahreszeit ansteht. So sind es 51 Künstler aus Berlin, Dresden und Chemnitz, aus Südkorea und Georgien. Von A wie Michael Augustinski bis Z wie Manfred Zolla zeigen bekannte und sehr bekannte Künstler , darunter Wolfgang Leber, Walter Libuda, Hans Scheib, Sabina Grzimek, Dieter Goltzsche, Kerstin Seltmann und Clemens Gröszer eine kleine Kostprobe ihres Werkes. Es sind Zeichnungen, Grafik und Malerei, Plastik, Fotografie und Videoarbeit. Eben ein Fest, ein Jahresendfest für die Künstler und die Zuschauer.

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  • konkret poetisch – Künstler aus Liechtenstein


    [metaslider id=99]30.1. – 28.2.2009
    konkret poetisch – Künstler aus Liechtenstein
    Roberto Altmann, Hanna Roeckle, Martin Walch

    Kuratorin: Cornelia Wieczorek
    Grußwort: Regierungsrätin Frau Rita Kieber-Beck, Kultur-und Außenministerin des Fürstentums Liechtenstein
    Einführung: Cornelia Wieczorek, Kunsthistorikerin
    Musik: Alphorn-Improvisationen
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 29.1.2009, 20 Uhr

    Das eher konzeptuell angelegte Werk von Martin Walch (* 1960) setzt sich im Wesentlichen mit Aspekten der zwischenmenschlichen Kommunikation auseinander. Die Serie „Tabula“ mit ihren Schrift- und Zeichengrafitti stellt eine Verbindung zu den Arbeiten von Roberto Altmann (* 1942) her, der seit den 1960er Jahren malerisch-skriptural im Sinne der Visuellen Poesie gattungsübergreifend arbeitet. Gewissermaßen auf der Schnittfläche dieser beiden Positionen steht das konzeptuell-malerische Schaffen von Hanna Roeckle (* 1950), das mit strukturellen Anordnungen den Grenzbereich zwischen Tafelbild und Raumobjekt auslotet.

    Die Ausstellung findet statt im Rahmen des Kulturaustauschs zwischen Berlin-Treptow/Köpenick und dem Fürstentum Liechtenstein. Bereits im Jahr 2005 waren vier liechtensteinische Künstlerinnen zu Gast in der Galerie Alte Schule im Kulturzentrum Adlershof. Im Sommer 2008 folgte der Berliner Künstler Horst Bartnig einer Gegeneinladung und zeigte seine Werke im Kunstraum Engländerbau in Vaduz. Die aktuelle Ausstellung „konkret poetisch“ findet statt im Rahmen der 800-Jahrfeier der Stadt Köpenick und ist ein Projekt der Kulturstiftung Liechtenstein in Kooperation mit der Galerie Alte Schule und dem Bezirksamt Berlin Treptow-Köpenick. Sie wird eröffnet werden in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Frau Gabriele Schöttler, Regierungsrätin Frau Rita Kieber-Beck und dem Botschafter Liechtensteins in Deutschland Prinz Stefan von Liechtenstein.

    Roberto Altmann, 1942 in Havanna geboren, lebt seit 1949 in Paris und Liechtenstein. Zunächst beeinflusst von den Surrealisten, wendet er sich in den 1960er Jahren einer Bildsprache zu, die geprägt ist von der Auseinandersetzung mit Zeichen und Schrift. Zusammenarbeit mit den Lettristen und Kontakt zu internationalen Künstlergruppen im Bereich der Visuellen Poesie und der Poesie Sonore. 1962 Gründung der Zeitschrift „O“ und Herausgabe der Zeitschrift „Apeiros“ von 1972 bis 1982.

    Hanna Roeckle, 1950 geboren in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein, lebt und arbeitet in Zürich und Vaduz. Von 1970 bis 1975 Schule für Gestaltung in Zürich. Von 1975 bis 1994 unterrichtet sie Kunst an der Mittel- und Berufsschule in Zürich. 1993 Studium der Druckgrafik in der Künstlerwerkstatt Bethanien, Berlin; 1996 und 2007 Atelieraufenthalt in Berlin. Die Beschäftigung mit architektonischen Fragen und den inneren Strukturen von Materie bilden die Basis ihrer auf einem Modul basierenden, raumbezogenen Arbeiten.

    Martin Walch, 1960 in Vaduz geboren, lebt in Planken/Liechtenstein. Zunächst Ausbildung zum Primarlehrer, von 1988 – 1992 Hochschule für Angewandte Kunst, 
1993 2-monatiges Arbeitsstipendium in Jekaterinburg/Ural (Russland),
1996-97 Werkjahr-Stipendium des Fürstentum Liechtenstein,
1997 sechsmonatiges Ausland-Atelier-Stipendium in New York. Martin Walchs stark konzeptuell ausgerichtetes multimediales Schaffen beschäftigt sich mit der Hinterfragung von Sehgewohnheiten und Handlungsmustern.

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  • zeichnen – vergegenwärtigen


    [metaslider id=100]
    13.3. – 18.4.2009

    zeichnen – vergegenwärtigen
    Bettina van Haaren, Katrin von Maltzahn, Claudia Kapellusch, Pomona Zipser, Klaus Hack, Thomas Sander

    Einführung: Dr. Claudia Beelitz, Kunsthistorikerin
    Musik: Anna Fitzenreiter, Harfe
    In Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunsthaus Ahrenshoop
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 12.3.2009, 20 Uhr

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  • Corpus Delicti


    [metaslider id=1003]
    1.5. – 13.6.2009

    Corpus Delicti
    Lothar Böhme, Florian Flierl, Sylvia Hagen, Jürgen Köhler, Walther Libuda, Gero Neumeister, Christoph Radke

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Rede: Ulrich Kavka
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 30.4.2009, 20 Uhr

    Der Umgang mit der menschlichen Figur in der Kunst ist mindestens so vielfältig wie die Zahl der Künstler, die sich diesem Thema widmen und je gewidmet haben. Es ist hier aber der Blick nach innen gemeint und die Tragweite einer Interpretation, die im Zentrum dieser Ausstellung steht. Ein Blick aus dem Mikrokosmos in das Gefühl und die Sehnsüchte unsere Zeit . Die unterschiedlichen Mittel, wie Malerei, Zeichnung, Plastik und Fotografie unterstreichen die unterschiedlichen Positionen der Aussage und Form. So ist die Figur , die sich auflöst neben einer archaischen Formfindung zu sehen, surreale Gestalten nebst der „Poesie“ des Dokumentarischen, verfremdete Ausdrücke neben losgelösten und in sich gekehrten Individuen.

     

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  • PARIS – BERLIN

    27.6.- 8.8.2009
    PARIS – BERLIN
    Exposition des salons libres europèens
    Paris – Le Raincy – Villemomble – 93-ille de France

    AIMER Marie, ANNEBRICE, AYASAKI Rika, BAYE Alain (peintre- sculpteur), BEAUFRERE  Marc, BéGé  GUIOT Brigitte, BERNARDUCHENE Catherine, BESSY, Adéle, BIHOUR Jean-Jacques, BINET Fatema, BOURSIN Yves BRETAGNE Patrick, CAMESCASSE Delphine, COMPTE Myriam, CRESPY Monique, DEMANGIVERT Sonia, DE MARMONT Michel, DESSORGES, Dominique, DESSEREY Claudine (mosaïque), DETURCK Martina, DIAZ Elisabeth, DIAS Milo (sculpteur), DUPARC Daniel, ELLIOT Geneviève,FOUREAU Huguette, FOFANA Florence, GATTEGNO Irène,GENIES Carole, GENTY Knesia, GINESTET-LEVINE Malke, GRITTI Joël,HERNANDEZ-RUBILAR Hector, HEITZ Chérika, JELENA François Ferenc(peintre- sculpteur), KÖMPEL Erica (Bonn), KÖRNER Carl (Bonn),LABE Jean-François, LAMBERT Philippe, MAGGIO Monique, MARTINEZMonique, MIGNOT Isabelle, MILLET Sébastien, NADEL Clotilde, ORGANO,PEREZ VINCENT Rosa Aurora, POISOT Colette, SCHULZ Waltraud,SCHUSTER Thilo, TIBAY Laszlo (sculpteur), TORO Hector, TOUROLLE Marie,VANERE Sissy, VERNIER Marc, VINCENS Priscilla, WENTZENRIETHCatherine (mosaïque) WINTERSTEIN- WOLODINA Macha

    Kurator: François F. Jelena, Salon Franco Allemand, Président fondateur
    Begrüßung durch Frau Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeistern Berlin Treptow-Köpenick
    Musik: MUSETTE BRACHIALE, Berlin
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 26.6.2009, 20 Uhr

    Sonderausstellung zum 800. Geburtstag von Berlin-Köpenick :

    PARIS – BERLIN

    Salon Franco Allemand erweitert sein Konzept, wird zumSalon Libres Europeens und gratuliert zum Jubiläum !

    Über 50 Künstler , vorwiegend aus Paris und den Vororten Villemombleund Le Raincy, werden in dieser Exposition vereinigt. Gezeigt wirddie Vielfalt des zeitgenössischen bildnerischen Schaffens, aber auch plastische Arbeiten werden zu besichtigen sein. Gegenständlich oderabstrakt, realistisch oder surreal – auf der Suche nach Harmonie,Schönheit und Wahrhaftigkeit zeigen die beteiligten Künstler ihre Auseinandersetzung mit der Realität, ihre individuelle Sichtweise auf das Mysterium des Lebens oder auch die Imagination der Welt.

     

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  • Das Salzburg-Panorama


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    21.08.-19.09.2009

    Das Salzburg-Panorama
    Fünf Salzburger Künstler in Berlin
    Otto Beck, Rupert Gredler, Karl Hartwig Kaltner, Michael Maislinger, Renate Wegenkittl

    Begrüßung durch Frau Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeistern Berlin Treptow-Köpenick
    Einführung: Petra Hornung, Kunsthistorikerin
    Musik: Conny Bauer, Solokonzert Posaune
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20.8.2009, 20 Uhr

    Begehbares Salzburgpanorama als Kunstobjekt für Berlin

    1829 Schuf Johann Michael Sattler ein 26 Meter langes, zerlegbares Rundpanorama der Stadt Salzburg und zeigte es, quasi als einer der ersten Tourismuswerber, in deutschen und österreichischen Städten. Die Salzburger Künstler Otto Beck, Rupert Gredler, Karl Hartwig Kaltner, Michael Maislinger und Renate Wegenkittl liefert nun die moderne Antwort auf dieses berühmte „Sattler-Panorama“: Sie arbeiten an einem 25 Meter langem und 2 Meter hohem Rundgemälde, das vom 21. August bis 19. September 2009 als Kunstobjekt im Kulturzentrum Adlershof in der Galerie in der Alten Schule zu sehen ist. Dann wird es in weitere Städte ziehen, fix sind derzeit Salzburg und Bonn.

    Sattler lieferte ein realistisches Bild Salzburgs. Dieses moderne Panorama unterliegt dagegen der freien Interpretation der „Salzburg Wahrnehmung“ der fünf Künstler. Zentraler Blickpunkt sind vier ausgewählte Salzburg-Persönlichkeiten mit starkem Berlinbezug: Max Reinhard, Stefan Zweig, Herbert von Karajan und Leopold Kohr. Eigenständiges Arbeiten ( Schaffung von Portraits, Einarbeiten von Texten ) ist ebenso gefordert, wie Teamarbeit. Die unterschiedlichen Bildsprachen der Künstler gehen im Rund ineinander über und erzeugen ganz spezielle Kommunikationsmuster. Das Panorama mit einem Durchmesser von 8 Metern ist begehbar. Es wird zerlegt angeliefert und von den KünstlerInnen selbst aufgebaut. Für den Betrachter ist nachvollziehbar, wie das Gemeinschaftswerk entstanden ist – durch ausgestellte Skizzen, Zeichnungen und während des Arbeitsprozesses fotografierte „Zustandsbilder“. Das Bauen des Gestelles, das Aufspannen, das Zerlegen, das Reisen nach Berlin, das Aufbauen – all dies ist ebenso Teil des Ausstellungskonzeptes. Es spiegle, so Berlin-Initiator Rupert Gredler, die Situation der in Salzburg tätigen KünstlerInnen (ihre Zuständigkeit für alle Prozesse ) wider.

    Parallel zur Ausstellung zeigt man in angrenzenden Räumlichkeiten ausgewählte Werke der fünf Salzburger KünstlerInnen. Großformatige, realistische Figurenbilder und Portraits, sowie eine grelle und dramatische Malweise gehören zu Rupert Gredlers Bildsprache. Kunst und Performance im öffentlichen Raum einerseits und die reflexive Arbeit im Atelier andererseits ergeben das Spannungsfeld, indem sich der Maler Otto Beck befindet. Karl Hartwig Kaltners Bilder spüren menschliche Entwicklungen mit Feingefühl auf. Michael Maislinger bunte Farbkraft enthüllt bei näherer Betrachtung kritische, sarkastische Reflexionen des Zeitgeschehens. Renate Wegenkittl malt Gegenständliches, oft auch Banales als Transportmittel für gelebte Empfindungen.

    Christine Schweinöster

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  • Drei Vor Ort


    1.-31.10.2009
    DREI VOR ORT
    Zeichnung, Malerei, Druckgrafik, Plastik
    Jutta Schölzel, Goran Djurovic, Manfred Strehlau

    Kuratorin – Dorit Bearach
    Einführung: Petra Hornung, Kunsthistorikerin
    Musik: Christiane Wüstneck – Viola
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 1.10.2009, 20 Uhr

    Innerhalb unseres Ausstellungsprogramms zeigen wir in der Reihe VOR ORT Künstler aus dem Stadtbezirk Treptow-Köpenick.

    Jutta Schölzel, Goran Djurovic und Manfred Strehlau agieren hier seit Jahren künstlerisch. Neben den unterschiedlichen Handschriften verbindet die Künstler jedoch eine Gemeinsamkeit – die menschliche Figur. Sie dient dem jeweiligen Künstler und seinem Werk ganz unterschiedlich, als Ausgangspunkt, als Ziel, als Mittel.

    JUTTA SCHÖLZEL Steinplastik, Zeichnungen und Druckgrafik Marmor-, Alabaster-, Serpentin-, Kalk- und auch Granitstein sind die Träger ihrer inneren Auseinandersetzung, der Spiegel einer Suche, eines Weges. Es sind leise Äußerungen, intime Poesie, mal flüchtig, mal schmerzlich versteinert.
    GORAN DJUROVIC Malerei und Druckgrafik.
    Die malerische Oberfläche ist satt und fett, ein wenig dunkel, erinnernd in gewisser Weise an die flämische Malkultur- wären da nicht der Sarkasmus und die Ironie, die sich aus den Bilder entfalten.Surreale Szenen, in denen die überraschende Raumsituation den Zuschauer als Akteur einbezieht und sich dadurch auch gewissermaßen erweitert – nicht ohne ein Gefühl des Unbehagens zu hinterlassen.
    MANFRED STREHLAU Zeichnungen und Plastik.
    Zarte Linien, die sich vermehrt verdichten, lassen zunehmend eine Landschaft ahnen: menschliche Körper. Es sind vielleicht mecklenburgische Landschaften mit ihren weiten Horizonten, die vor sich hin räkeln, liebliche Landschaften – weibliche Körper. Die Verkörperung des Raumes könnte man meinen. Wie ein Landvermesser, Punkt für Punkt, stellt er die Ferne fest. Ein Fuß, ein Becken, ein ausgestreckter Arm.

    Dorit Bearach, August 2009

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  • BLICK ZURÜCK NACH VORN


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    9.11.2009-09.1.2010

    BLICK ZURÜCK NACH VORN
    künstlerische Positionen zum Fall der Mauer
    Adriana Ciudad, Angela Fensch, Hans Hendrik Grimmling, Gerald Adam Hahn, Gusztav Hamos, Harald Hauswald, Peter Herrmann, Wolfgang Petrick, Hans Scheib, Reinhard Stangl

    Kuratoren: Reinhard Stangl und Hansdieter Erbsmehl
    Einführung: Hansdieter Erbsmehl
    Ausstellungseröffnung: Montag, 9.11.2009, 20 Uhr

    20 Jahre nach dem Mauerfall stellen Hansdieter Erbsmehl und Reinhard Stangl Arbeiten von Künstlern und Fotografen vor, die exemplarisch ein Bild dieser Epoche zeichnen. Es sollen nicht nur reflexive Beobachtungen und Sittenbilder gezeigt werden, auch expressive plastische Darstellungen und leise Eindrücke werden einen unheroischen und kritischen Blick auf die Situation DEUTSCHLAND werfen. Auch symbolisch, wie bei Peter Herrmann und H.H. Grimmling oder wie bei Angela Fensch, die Auseinandersetzung mit dem Thema Zeit.

    Allen Künstlern und Fotografen, egal ob aus Ost oder West, ob Frau oder Mann, ist die Auseinandersetzung mit unserer speziellen Geschichte ein zentrales Thema ihrer Arbeit. Man könnte es auch Leiden an der Zeit nennen. Besuche in den Ateliers bei den Freunden und Kollegen haben uns in der Ansicht gestärkt, diese Ausstellung zu konzipieren. Es gibt sicherlich gerade jetzt viele Ausstellungen zu diesem Thema, aber diese Arbeiten sind es unbedingt wert gezeigt zu werden .

    Bei dem Bildhauer Hans Scheib und dem Maler Reinhard Stangl sind es auch starke biografische Momente, die ihre Arbeiten prägen. Versuchen wir die Frage zu beantworten, ob diese Zeit eines Bildes würdig ist…

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  • Quo Vadis ? – Junge Kunst in Berlin


    [metaslider id=1022]
    30.1.2010-6.3.2010

    Quo Vadis ? – Junge Kunst in Berlin
    Rocco Berger, Markus Gley, Katja-Bey Habedank, Sebastian Hagenow, Anna Kaufmann, Thomas Korn, Maryna Lavrenyuk, Regina Nieke, Sascha Polei, Franz Reimer, Wanda Stolle, Birte Trabert, Moreen Vogel, Judith Wollenberger, Eriko Yamasaki, Joshua Zielinski

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 29.1.2010, 20 Uhr

     

    Diese Ausstellung vereint Studenten der Berliner Kunsthochschulen in Weißensee und der Universität der Künste. Die Studenten jedoch kommen nicht nur aus der Hauptstadt:

    Berliner, Japaner, Amerikaner, von der Küste und vom bergischen Land, aus Ost und West, Nord und Süd, die Welt ist so nah – die Welt ist Berlin. Sie setzen sich auseinander mit Zukünftigem und Vergangenem, Müll und Klima, Wahrheit und Natur, Angst und Spiel. Sie suchen, suchen nach Material, nach Klärung, Lösungen, mit Farben auf Leinwänden, Figuren aus Pappmaschee, Objekten aus Kunststoff, Zeichnungen, Radierungen, Holz oder mit der Kamera. Jedes Mittel ist willkommen, jedes Mittel ist erlaubt, frisch , verspielt und fordernd.Sie suchen, sie probieren, und unbemerkt kommen sie der Zukunft immer ein Stück näher….

    Dorit Bearach

     

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  • naturANSICHTEN


    [metaslider id=1027]
    20.3.2010 – 25.4.2010

    naturANSICHTEN
    Bildnerische Natur-Reflexionen

    Milena Aguilar Malerei (Spanien)
    Uwe Bressnik Collagen (Österreich)
    Wolfgang Faller Malerei (Deutschland)
    Marko Fenske Digitalprints/Video (Deutschland)
    Juan Pablo Gómez Alvarez Papierarbeiten (Kolumbien)
    Edite Grinberga Malerei (Lettland)
    Wilmar Koenig Fotografien (Deutschland)
    Xavier Krilyk Videoanimation/Malerei (Frankreich)
    Peter Lindenberg Skulptur (Deutschland)
    Michael Markwick Malerei (Niederlande/USA)
    Mary Ivy Martin Installation (USA)
    Kathrin Rank Malerei (Deutschland)
    Micha Reich Zeichnung (Deutschland)
    Melanie Schmidt Skulptur (Deutschland)
    Hans Schulze Papierarbeiten (Deutschland)
    Lior Wilentzik Installation (Israel)

    Kurator: Matheos Pontikos
    Laudatio: Matheos Pontikos
    Musik: Maxim Shagaev, Bajan (Knopf-Akkordeon)
    Ausstellungseröffnung: Freitag, 19.3.2010, 20 Uhr

    „[…] sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ Genesis I, 31

    „Der Künstler ist eine Art leidenschaftlicher Korrekturleser, der die schlechte Rechtschreibung von Gott rot anstreicht.“ Henry Lewis Mencken

    Seit alters her existiert eine antagonistische Beziehung zwischen Natur und Kunst. Entweder wird Natur als Super-Autorität wahrgenommen, deren Hervorbringungen man allenfalls nachzuahmen versuchen kann. Oder man erkennt ihre Grenzen und sinnt darauf, sie zu korrigieren, zu vervollkommnen, zu übertreffen.

    Gibt es auch Fälle, in denen die Natur der Kunst nacheifert? Sind Vogelnester und Spinnweben eher Natur oder Kunst? Ist der Kosmos ein Zufall oder ein gelungenes Kunstwerk, dem ein weiser Bauplan zugrunde liegt? Und wie steht es um den Menschen? Krone der Schöpfung? Misslungenes Experiment? Jeder ein Künstler? Oder doch eher ein Kunstwerk?

    Die Ausstellung naturANSICHTEN kann keine Antworten auf diese Fragen geben. Aber sie will Anreiz zum Nachsinnen und –fühlen sein über eines der wohl bedeutendsten Themen – nicht nur der Kunstgeschichte.

     

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