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  • KÜNSTLERFREUNDE


    15.10.-19.11.2011
    KÜNSTLERFREUNDE
    Evelyne Bermann, Rupert Gredler, Martin Lotz, Thomas Nemec, Robert Ralston, Henry Ruck, Marianne Schröder Peter Schulz Leonhardt

    Kurator, Einführende Worte: Martin Lotz
    Einführende Worte: Martin Lotz
    Begrüßung: Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeisterin Treptow-Köpenick von Berlin
    Musik: Klaus Peter Gross, Martin Lotz “Am Meer der Erinnerung“ Elektronische Klangbilder
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 14.10.2011 um 20 Uhr

    Kunst bedarf der Öffentlichkeit und Künstler bedürfen der Kommunikation, auch untereinander. All diese Verbindungen und Verknüpfungen öffnen Türen und multiplizieren sich. Profitiert haben davon viele; aber nicht alles mündet in Freundschaften. So kreuzen sich in dieser Ausstellung nicht nur die Schaffenswege von acht Künstlerinnen und Künstlern. Es begegnen sich auch Menschen die sich mögen. Sie gewähren einen Einblick in acht verschiedene Arten die Welt zu betrachten, zu denken, zu arbeiten und Ideen sichtbar zu machen.

    Acht Individualisten aus vier Ländern, die ihre eigenen Wege gehen, haben im Laufe der Jahre zueinander gefunden. Aus Begegnungen, gemeinsamem Arbeiten, Ausstellungen und der Bereitschaft aufeinender zu zugehen sind Freundschaften gewachsen.

    Acht verschiedene Handschriften in den unterschiedlichsten Techniken machen diese Ausstellung zu einem spannungsreichen Erlebnis.

    Martin Lotz, Kurator

     

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  • Fünf Vor Ort


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    3.12.2011-14.1.2012

    FÜNF VOR ORT
    Benno Kiefer-Lerch, Achim Kühn, Michael de Maiziére, Sibylle Meister, Judith Püschel

    Einführende Worte: Dorit Bearach, Kuratorin
    Musik: Christoph Winckel, Bass
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 2. 12. 2011 um 20 Uhr

     

    Innerhalb unserer Ausstellungsreihe VOR ORT präsentieren wir regelmäßig herausragende Künstler, die in unserem Stadtbezirk leben und arbeiten.
    Diesmal möchten wir Sie mit 5 Künstlerpersönlichkeiten und Ihren Werken bekannt machen:

    Achim Kühn, Jahrgang 1942,
    Metallbildhauer, Kunstschmied, Restaurator, Fotograf und Fachautor – weit über die Grenzen unseres Bezirkes hinaus bekannt und geschätzt mit unzähligen Skulpturen im öffentlichen Raum, Brunnen, Mobiles, Windspielen, und auch der Innenausstattung von Kirchen und Parkanlagen. In dieser Ausstellung werden geschmiedete Eisen- und Stahlobjekte gezeigt, eine in Feuer und mit viel Kraft geschmiedete Poesie. Windspiele und Klangobjekte treibt er aus dem gefrorenen Eisen – es ist das Spiel mit der Leichtigkeit der Schwere.

    Sibylle Meister, Jahrgang 1960, Malerin und Grafikerin
    Ihre Malerei kommt vom gegenständlichen Arbeiten. Farben werden lasierend aufgetragen, dann folgt Schicht um Schicht. Sie spachtelt, übermalt, kratzt, collagiert, so dass sich die Form als räumliche Struktur in mehreren Schichten vom Grund des Bildes aufbaut. Zeichnerische und malerische Elemente bestehen nebeneinander.
    Wir zeigen Malerei und Zeichnungen auf Leinwand und Papier: Intensive Farbigkeit nebst kaltem Weiß und schroffe Linien, Stimmungslandschaften einer Großstadt oder vom winterlichen See.

    Michael de Maiziere, Jahrgang 1948
    Bekannt und ausgebildet als Grafiker und Buchgestalter, zeigt Michael de Maiziere in dieser Ausstellung eine andere Seite: Sandsteinskulpturen.
    Er schält die Figuren aus dem Stein. Er klopft, schneidet, bohrt und schleift – bis er das Lebende aus der Stille herausholt. Bei ihm ist der Stein weich und weiblich.

    Benno Kiefer – Lerch , Jahrgang 1937
    Studierte frühzeitig Angewandten Kunst in Heiligendamm der Ostsee , wurde bekannt durch seine Illustrationen, veröffentlicht im Aufbau-Verlag Berlin-Weimar und seine Karikaturen. In den Blättern, die wir ausstellen, streift er mit Witz und einer Prise Melancholie durch die Landschaft. Mit Tusche, Wasserfarben und Federkiel fängt er die Mark Brandenburg ein im Winter, die Ostsee mit ihren Fischkopfkapitänen; es sind vor allem die inneren Landschaften, mal im Sturm, mal in guter Hoffnung.

    Judith Püschel, Jahrgang 1955
    Sie studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Berlin-Friedrichshagen, seit 1982 als Keramikerin in eigener Werkstatt, und unterrichtet regelmäßig an der Volkshochschule unseres Bezirkes. In unserer Ausstellung zeigt sie wunderbar farbige, hauptsächlich in Raku-Technik hergestellte Keramiken. Sie schafft Gegenstände, die an eine Honigfalle erinnern. Die Objekte aus Porzellan und Keramik haben eine feine und reizvolle Oberfläche; näher betrachtet ist man mit einer unerwarteten Aussage konfrontiert: Die samtig schwarze Oberfläche, drapiert mit Glitzersteinen, ist ein Revolver und der goldige Schmuckstrauß ist mit Eberkeilen bestückt.

    Dorit Bearach, Kuratorin

     

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  • Arno Bojak / Frank Diersch / Kata Unger


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    28.1. – 3.3.2012

    *
    Arno Bojak, Frank Diersch, Kata Unger

    Rede: Christoph Tannert, Kunsthistoriker
    Musik: DER Spyra
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 27. Januar 2012, 20 Uhr

    Bojak, Diersch und Unger leben in Berlin und arbeiten in Neukölln, Woltersdorf und Wedding. Drei Solitäre, die in ihrer Kunst Gegenwartsthemen und traditionelle Ansätze traumwandlerisch sicher verbinden. Dabei sind sie zu extremen Bildfindungen gelangt.

    Arno Bojak (Malerei) ist ein echter Arbeiter am Bild. In seinen jüngsten Bildern gehen Gegenstand und Vortrag auf latent aggressive Weise neu zusammen. Die Idee des Malens, der Prozess des Bildens wird gleichsam durch deren Protagonisten erklärt und geheimnisvoll bewahrt. An die Stelle der lauten malerischen Signale in seinen früheren Arbeiten sind andächtige Stille und Raum getreten, welche in teils ur-zeitloser Tiefe Anwesenheit besitzen. Technik und Thema befinden sich im Einklang.
    Arno Bojak: “Das Bild muss so weit getrieben werden, dass kein Millimeter Farbe mehr rein passt. Das Auge darf nie stillstehen. Alles muss da sein und verschwinden.”

    Frank Diersch (Zeichnung) findet seine Themen in den Hinterkammern zwischen Tag und Traum. Die teils formal agierenden Lineaturen wechseln mit abgründigen Darstellungen scheinbar bekannter Figuren und Räume. Ideale Orte werden vorgeführt, welche unbewohnbar und
    weltabgewandt erscheinen. Sie beheimaten einzig den brüchigen, staffelstabartigen Gedanken an bestehende visionäre Ziele im Papier.
    Frank Diersch:” Ich suche in meiner Arbeit nach einer Ordnung, in der ich mich bewegen kann”

    Kata Unger (Bildteppich) ist mit ihren Bildern stilbildend einzigartig. In großformatigen Bildgeweben werden die Extreme der medialen Gegenwart auf persönlichste Weise behandelt, aufgebrochen und in aktive Positionen transformiert. Gesellschaftliche Prozesse an ihren Rändern sowie historische und private Utopie-Modelle geben die inhaltliche Taktung in malerisch freien, hypersubstanten Bildrealismen an. Kleinformatige Leinwände flankieren die Schlachtordnung zur Gänze, geben Auskünfte und stellen weiterführende Fragen.
    Kata Unger: “Eben genau das machen, was in der Bildenden Kunst verrucht ist, Storys schreiben, verwerfen, wenn es nicht zum Strich, zur Farbe passt. Alles schwarz anstreichen. Sich alle verdammte Freiheit nehmen, und sich doch um Bildgesetze kümmern. Sein Handwerk nicht verleugnen. Aufs Abstrakte pfeifen.”

    *Sag dem Ziel, es soll sich bewegen!
    © text f.d.

     

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  • DENKLANDSCHAFTEN


    17.3. bis 21.4.2012
    DENKLANDSCHAFTEN
    Achim Bayer, Ralf Brauner, Egon Bresin, Cyril Capbarat, Regina Conrad, Ellen Fuhr, Sabine Herrmann, Michael Kuzner, Angelika Ludwig, Barbara Putbrese, Ursula Struzinski, Christian Ulrich, Peter Weinreich, Karla Woisnitza, Bernd Wilde

    Begrüßung: Annette Indetzki, Amtsleiterin
    Einführung: Ulrich Kavka, Kunsthistoriker
    Kuratorin: Dorit Bearach

    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 16.März 2012, 20 Uhr

    Die Ausstellung DENKLANDSCHAFT beschäftigt sich mit den eigentlichen inneren Welten des Künstlers, der Entdeckung und Findung von Räumen, eben Denkräumen.
    Es sind die inneren Landschaften, die die Weiten, Erinnerungen und Sehnsüchte beschreiben.
    Die unterschiedlichsten Techniken und Materialien lassen eine Vielfalt zum Ausdruck bringen, die uns, hoffe ich, neue Einblicke, neue Anregungen verschafft.

    (Dorit Bearach, Kuratorin)

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  • Tiere und ihre Künstler


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    4.5. bis 9.6.2012

    Tiere und ihre Künstler
    Ernst Baumeister, Dieter Finke, Lupe Godoy, Christine Jakob-Marks, Jean-Yves Klein, Doris Leue, Hans Scheib, Evelyn Sommerhoff, Wolfgang Tiemann, Reinhard Stangl, Berit Zemke

    Begrüßung: Doris Thyrolph
    Es spricht: Carlos L. Vogt, freier Autor
    Einführende Worte: Reinhard Stangl (Kurator)

    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 3.05.2012, 20 Uhr

    Die große Liebe der Menschheit gilt bekanntlich den Tieren oder auch nicht. Warum sollte es Künstlern anders ergehen. Unter vielen Beispielen haben wir Arbeiten von 11 Künstlern herausgesucht, die sich dem Thema Tier widmen.
    Es geht darum verschiedene Stile, Handschriften und Formen zu zeigen. In der Beschäftigung mit Tieren zeigt sich manchmal mehr Weltsicht, Offenbarung und Vision als in gewollten Weltbildern. Unser Spektrum reicht von klassischer Skulptur, Bildhauerei, Zeichnung, Malerei bis zu einer Videoinstallation.

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  • GEORGIA ON MY MIND

    29.6. bis 4.8.2012
    GEORGIA ON MY MIND
    Zum 150. Geburtstages des Malers Niko Pirosmani

    Tengiz Mirzashvili , Zurab Apchazashvili,  Niko Tetunashvili, Kachaber Demuradze, Tamaz Varvaridze,  Zurab Gikashvili, Levan Abramishvili, Gocha Gulelauri, Temo Javakhishvili
    aus Georgien

    sowie 40 Künstler, die bisher am PIROSMANI- Projekt teilgenommen haben:

    Kedron Barrett, Maler,  USA/Berlin, Ernst Baumeister, Bildhauer, Berlin, Dorit Bearach, Malerin, Berlin, Conrad Brockstedt, Maler, Berlin, Martin Colden, Maler, Berlin,  Klaus Dennhardt, Maler, Dresden, Florian Flierl, Bildhauer, Berlin, Petra Flierl, Malerin, Berlin, Carsten Gille, Maler, Frauenstein/Dresden, Peter Graf, Maler, Radebeul, Hans-Hendrik Grimmling, Maler, Berlin Thomas Hartmann, Maler, Berlin Frank Hartung, Bildhauer, Berlin Volker Henze, Maler , Berlin Peter Herrmann, Maler, Berlin Andreas Homberg, Maler, Hamburg Jürgen K. Hultenreich, Maler, Berlin, Guisun Jang, Bildhauerin, Berlin, Arnd Kaestner, Maler, Berlin, Wolfgang Korall, Fotograf, Berlin Christiane Latendorf, Malerin, Dresden, Lutz Leibner, Maler, Berlin, Doris Leue, Malerin, Berlin, Peter Liebl, Maler, Regensburg, Nikolai Makarov, Maler, Berlin, Paula McLovla, Malerin, Berlin, Oscer Pioppi, Maler, Berlin, Hans Scheib, Bildhauer, Zeichner, Grafiker, Berlin, Hans-Otto Schmidt, Maler, Milmersdorf , Inge H. Schmidt, Malerin, Berlin, Robert Schmidt-Matt, Bildhauer, Berlin, Sebastian Schobbert, Fotograf, Berlin, Evelyn Sommerhoff, Malerin, Berlin, Reinhard Stangl, Maler, Berlin, Marion Stille, Malerin, Berlin, Gesine Storck, Malerin, Milmersdorf,  Gero Troike, Maler, Möhesee,  Robert Weber, Maler, Berlin,  Olaf Wegewitz, Maler, Huy-Heinstedt,  Frank Wegner, Fotograf, Berlin

     

    Grußwort: Schirmherrin des Projektes, die Botschafterin Georgiens in Deutschland, Frau Gabriela von Habsburg
    Grußwort: Svend Simdorn, Bezirksstadtrat
    Grußwort der Georgisch-Deutschen Gesellschaft
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 28.06.2012, 20 Uhr
    Pirosmani-Tisch:  12. 7. 2012 um  18 Uhr
    Finissage: 4. 8. 2012 von 15-21 Uhr
    Filmvorführung: 04. 8 2012 um 18 Uhr, Pirosmani, Spielfilm – SU, 1969, Farbe, 81 min., FSK: 12 *

     

    Diese internationale Ausstellung basiert auf dem Projekt der Georgisch-Deutschen Gesellschaft, die seit 2006 in zweijährigem Abstand eine „Begegnung mit Pirosmani“ organisiert und wird in Berlin- Adlershof von Gocha Gulelauri kuratiert.

    Niko Pirosmani gehört zu den berühmtesten georgischen Künstlern.

    Die Anregung für unser Projekt stammt von dem Berliner Bildhauer Hans Scheib.  Das  bekannte Pirosmani-Zitat: „Wißt ihr, was wir brauchen, meine Brüder? Laßt und ein großes Haus bauen, um uns zu versammeln, irgendwo in der Stadtmitte, für alle leicht erreichbar. Einen Tisch kaufen und einen Samowar. Dann werden wir Tee trinken, viel trinken und über die Kunst sprechen“  – und dieser Tisch, ein riesig großer Tisch, den er im Pirosmani-Museum in Mirzani gesehen hatte, brachten ihn auf die Idee, Pirosmanis Gedanken des lebendigen Austauschs unter Künstlern heute zu realisieren.

    Um so mehr freuen wir uns jetzt, im Sommer 2012, georgische Künstler und das Projekt auch in Berlin in einem größeren Rahmen vorstellen zu können. Insbesondere auch deshalb, weil das Jahr 2012 ein dreifaches Jubiläumsjahr für uns ist: wir begehen den 150. Geburtstag von Niko Pirosmani, seit 20 Jahren gibt es bilaterale Beziehungen zwischen Georgien und der Bundesrepublik Deutschland und ebenfalls vor 20 Jahren wurde die Georgisch-Deutsche Gesellschaft in Tbilissi gegründet.

     

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    *Pirosmani, Spielfilm – SU, 1969, Farbe, 81 min., FSK: 12
    Biografie, Künstlerportrait
    Regie Georgi Schengelaja
    Produzent Studio Grusiafilm
    Drehbuch Georgi Schengelaja, Erlom Achwlediani Kamera Konstantin Aprjatin Musik W. Kuchianidse
    Darsteller
    Awto Warasi (Pirosmanaschwili), David Abaschidse (Schawua), Surab Kapianidse (Uschangi), Maria Gwaramadse (Schwester Pirosmanaschwili), Timur Beridse, Boris Tzipuria, Schota Dauschwili
    Da dieser Film noch nicht digitalisiert werden konnte, zeigen wir die deutsche Fassung auf 35 mm – danke an Progress-Filmverleih und die technischen Helfer!


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  • BLICKE ÜBERS LAND

    18.8.-22.09.2012
    BLICKE ÜBERS LAND
    4 Künstlerinnen aus Berlin-Brandenburg
    Marion Angulanza, Sabine Heller, Marion Sander, Annette Tucholke-Bonnet

    Begrüßung: Svend Simdorn, Bezirksstadtrat
    Rede: Sebastian Hennig, Kunstwissenschaftler, Dresden
    Musik: Thomas “Piano” Schulze
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 17.08.2012 um 20 Uhr

     

    Brandenburg ist nicht nur eine politische Einheit, Brandenburg ist auch eine geografische Region mit vielen Städten und Gemeinden. In dieser Region leben und arbeiten unzählige Künstlerinnen und Künstler mit den mannigfaltigen Arbeitsmethoden, künstlerischen Ansichten und Ergebnissen. In ihrer Vielfalt unterscheiden sie sich genau so, wie sich die örtlichen Gegebenheiten unterscheiden. Einen ersten Versuch, die Vielfalt zu zeigen, aber auch eventuelle Gemeinsamkeiten zu finden, ist Anliegen dieser Ausstellung.
    Aus dieser Sicht heraus präsentiert die Galerie „Alte Schule“ in Adlershof vier Künstlerinnen aus den Gemeinden Altkünkendorf, Hartmannsdorf, Sieversdorf und der in der Region Brandenburg liegenden Stadt Berlin.

    Marion Angulanza, Berlin
    Im Mittelpunkt ihrer bildnerischen Arbeit stehen Struktur und Materialität der Bildoberfläche. Sie interessieren physikalische Ereignisse, grafische Elemente und Bildflächen mit tiefer liegende Strukturen, die durch Mal- und Schüttprozesse der Acrylfarben schichtweise entstehen. Auch die erzeugte Haptik mit selbst hergestellten Spachtelmassen und aufgesetzten Pigmenten ist ein Mittel, ihre Bildthemen zu bearbeiten.

    Sabine Heller, Sieversdorf
    Das künstlerische Interesse Sabine Hellers gilt der Figur. Immer wieder, in unterschiedlichen Techniken, versucht sie, die menschliche Figur- insbesondere die der Frau zu erfassen, zu gestalten. Sie malt, sie zeichnet, sie formt Plastiken und Skulpturen.
    Keramische Plastik ist in Deutschland ein relativ wenig bearbeitetes Genre. Das bestimmende Material, aus dem Sabine Heller ihre zum Teil überlebensgroßen Plastiken aufbaut, sind harte, noch nicht gebrannte Tonziegel.

    Marion Sander, Hartmannsdorf
    Marion Sander arbeitet mit Keramik, Druckgrafik, Collagen und Papierarbeiten. Es gibt bei ihr, zyklusartige im Druckverfahren hergestellte Variationsformen, die fast musikalischen Charakter haben. Für sie ist das Ornament, bestehend aus den vielfältigsten Materialien Ausgangspunkt von Gedankentiefe und künstlerischem Gestaltungswillen.

    Annette Tucholke-Bonnet, Altkünkendorf
    Die Formen­welt von Annette Tucholke-Bonnet lebt von As­so­zi­ation­en, Ana­lo­gien und vom Spiel mit ihnen. Es ist wie jede künst­lerische Ar­beit eine Form­be­müh­ung “parallel zur Natur”, wenn man will, mit den Mit­teln der Tisch­ler­ei und Schlos­ser­ei. Ein Ver­tra­uen auf das Sicht­bare, auf die Lo­gik und Ori­gi­na­li­tät der Er­sch­ein­ung und der eigenen Wahr­nehm­ung liegt dem zu­grun­de.

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  • LICHTFANG – FOTO / GRAFIE

    6.10. – 10.11.2012
    LICHTFANG – FOTO / GRAFIE
    Kurt Buchwald, Norma Drimmer, Maria-Luise Faber, Francis Goeller, Vincent Hansen, Richard Keuch, Bernd Kunert, Karsta Lipp, Dietrich Oltmanns, Christoph Radke Ilona Ripke, Sabine Peuckert, Nicolaus Schmidt, Peter Tschauner, Kay Zimmermann, Gerhard Zwickert

    Begrüßung: Doris Thyrolph
    Einführung: Dorit Bearach, Kuratorin
    Laudatio: Ulrich Kavka
    Musik: Christiane Buchenau , Viola
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 5.10.2012 um 20 Uhr
    Künstlergespräch: Donnerstag, 18.10.2012 um 18.00 Uhr

     

    Lichtfänger sind Menschen mit einem schwarzen Kasten, die die Zeit einfangen wollen. Zeit und Licht aneinander geflochten definieren den Raum, formulieren die flüchtigen Gedanken.

    So werden in der Kamera eine Episode, ein Ausdruck, vorbei ziehenden Wolken, der Wind, das Verblühen und das züngelnde Feuer eingefangen. Es sind Gesichter, die uns mal mehr, mal weniger vertraut sind und genauso ihre Geschichten. Es erfüllt uns mit Lust und Sehnsucht, es ist ein Nachweis für das Vergessene. Es erfreut uns, mal ärgert es, nicht selten irritiert es uns. Es ist aber immer der Blick des Lichtfängers, der uns die Möglichkeit lässt, doch mal aus einem anderen Winkel, aus einem anderen Auge, eine scheinbar objektive Situation zu betrachten.
    Die Fotografie in dieser Ausstellung wird unterschiedlich eingesetzt, unterschiedlich interpretiert. Sie ist Kunst und Dokumentation zugleich, frei und der Technik untergeordnet.
    Ein großer Bogen wird hier aufgespannt, an dem sich verschiedene Sichten der Gattung Fotografie mit den unterschiedlichsten ästhetischen Lösungen treffen. (Berlin 2012)

    Dorit Bearach

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  • POMME FRITZ


    24.11.2012-5.1.2013
    POMME FRITZ
    Jahresendausstellung mit Künstlern aus Berlin und dem Umland

    Begrüßung: Rainer Hölmer, Bezirksstadtrat
    Laudatio: Dorit Bearach, Kuratorin
    Musik: Roland Komitow, Sax + Bassklarinette

    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 23.11.2012 um 20 Uhr
    Finissage: Sonnabend, den 05.01.2013, um 19 Uhr
    20 Uhr Konzert: atelierTheremin – Elektrische Musik auf analogen Maschinen

    Zeichnung, Druckgrafik, Plastik, Fotografie und Malerei werden die Räume füllen und mit einer großen Vielfalt an Form, Farbe und Aussage das Jahr 2012 zum Ausklang bringen, dieses Jubiläumsjahr nicht nur für Preußen, das Friedrichjahr.

    Und so haben auch wir dem Alten Fritzen, dem großen Reformer und Preußenkönig anlässlich seines 300. Geburtstages unsere Ausstellung gewidmet.

    Mit Toleranz und Offenheit möchten wir das Jahr friedlich beenden – vielleicht auch mit Flöten, Kartoffeln und langen Kerls – oder eben jedem nach seiner Fasson!

     

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  • Adlerfest und Taubenkunst

    17.8.-21.9.2013
    Adlerfest und Taubenkunst – 15 JAHRE KULTURZENTRUM
    Jubiläumsausstellung

    Gisela Achterberg,  Ingo Arnold, Rolf Biebl, Marguarita Blume-Cardenas, Ingmr Brühn, Kurt Buchwald, Martin Claus, Regina Conrad, Frank Diersch,Wolfgang Domröse, Ellen Fuhr, Marlene Gaßmann, Dieter Goltzsche,  Kerstin Grimm, Clemens Größzer, Heinz Handschick, Helga Höhne,  Jürgen Köhler,  Gudrun Kühne, Wolfgang Leber,  Monika Meiser,  Christoph Meyer,  Barbara Müller-Kageler,  Achim Niemann, Ute Postler, Christine Renker,  Maria Roewer, Otto Sander Tischbein, Hans Scheib, Alexander Schippel, Karl-Friedrich Schmalwasser, Peter Schnack, Giora Segal, Frank Seidel, Kerstin Seltmann, Reinhard Stangl, Henry Stöcker, Ursula Strozynsk, Kata Unger,Viola Vassilieff,  Hans Vent,  Achim Weichardt,  Astrid Weichelt, Martin Weinhold, Peter Weinreich, Hans Wunderlich

     

    Begrüßung: Svend Simdorn, Bezirksstadtrat
    Grußwort: Doris Thyrolph, Leiterin Fachbereich Kultur
    Laudatio: Dorit Bearach, Kuratorin
    Musik: Easy Living (MartinWilly/Saxophon,Querflöte. Vocals &
    Alexander Zerning/Akustische Konzertgitarre+Backing Vocals)
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 16.8.2013, 20 Uhr
    Theremin Workshop: Freitag, den 13.9.2013, 16 Uhr

    Seit fünfzehn Jahren existiert das Adlershofer Kulturzentrum in der Alten Schule und mit und in ihm die „Galerie Alte Schule“.
    Am Anfang bildete die Fotografie den Schwerpunkt, während im Laufe der Zeit die Galerie Alte Schule Adlershof zu einer Plattform für alle Gattungen der Bildenden Kunst entwickelt wurde. So finden hier sowohl die Fotografie als auch die Malerei, Bildhauerei, Grafik, Objekte und Videokunst, Tanz und Musikperformance ihren Platz. Und Künstler aus Berlin, der Schweiz, Frankreich, Finnland, Liechtenstein und Georgien – um nur einige zu nennen, zeigen hier ihre künstlerischen Arbeiten. So ist es nicht verwunderlich, dass der Ruf der Galerie schon längst außerhalb Adlershofs und sogar über die Grenzen Berlins hinaus bekannt ist.
    Und nun versammeln sich anlässlich dieses Jubiläums wieder einmal mehr als 40 bildende Künstler, um sich an einem Fest der Kunst zu beteiligen. Adlerfest und Taubenkunst.

    Dorit Bearach, Nora Pijorr
    Berlin, den 4.5.2013

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