Category: 2015

  • KÜNSTLER sein

    KÜNSTLER sein


    28.6. – 2.8.2014


    Fotografie, Malerei, Plastik, Film
    Ausstellungsprojekt von Wolfgang Korall
    mit fotografischen Portraits und Werken aller Künstler:

    Jürgen Böttcher STRAWALDE, Klaus Dennhardt, Carsten Gille Hans-Hendrik Grimmling, Peter Herrmann, Wolfgang Korall, Christiane Latendorf, Helge Leiberg, Lutz Leibner, Peter Liebl, Nikolai Makarov, Hans Scheib, Inge H. Schmidt

    Begrüßung: Nora Pijorr, Galerieleiterin
    Einführung: Wolfgang Korall, Kurator
    Musik: EASY LIVING
    Ausstellungseröffnung: Freitag, 27.6. 2014, 20 Uhr
    FILMABEND mit Jürgen Böttcher STRAWALDE, Experimentelle Filme, Donnerstag, den 3. Juli 2014, 20 Uhr
    “Barfuß ohne Hut” (1964), “Rangierer” (1984), “Frau am Klavichord” (1981)

     

    Was macht das Künstlerdasein aus? Was treibt den Künstler an? Woher kommen Wille, Fähigkeit und Energie, Kunst zu machen?
    Eine uralte Frage, mit der sich Kunsthistoriker, Schriftsteller, Philosophen und andere Gelehrte auseinandersetzten.
    Hier nähert sich der Fotograf Wolfgang Korall auf seine Weise einem Kreis befreundeter Künstler. Dabei geht es nicht um eine
    kunstwissenschaftliche Einordnung ihrer Bedeutung, um keine Interpretation ihrer Werke, sondern um ihre tatsächlichen Erfahrungen
    des eigenen Seins.
    Über einen Zeitraum von zwei Jahren (2012-14) entstanden in Atelierbesuchen und Gesprächen Portraits der Künstler, bei denen
    Korall bewusst minimalistisch bei vorhandenem Tageslicht fotografiert. Die für den Katalog gekürzten Interviews und die fotografischen
    Portraits sollen die Persönlichkeit des Einzelnen als Mensch und als Künstler sichtbar machen.
    In der gemeinsamen Ausstellung werden neben den fotografischen Arbeiten Koralls künstlerische Werke aller beteiligten und portraitierten
    Künstler gezeigt.

     

    Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten Ausstellungsfonds Kommunale Galerien

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  • BLUMERANT


    15.3.- 26.04.2014
    Malerei, Zeichnung, Radierung, Plastik, Objekte und Fotografie
    Lisa Böhme, Christoph Bouet, Hartwig Ebersbach, Wilmar Koenig, Michael Kain, Bodo Korsig, Liz Mields-Kratochwil, Wolfgang Leber, Monika Meiser, Manfred Paul, Christina Pohl, Angelika von Schwedes

    Begrüßung: Svend Simdorn, Bezirksstadtrat
    Kuratorin: Dorit Bearach
    Einführung: Dorit Bearach
    Rede: Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler
    Musik: Rainer Volkenborn, Bandoneon
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 14.03.2014, um 20 Uhr

    Die Blume als Thema in der bildenden Kunst, in Naturstudien und in Allegorien;
    oft der Katalysator eines kreativen Prozesses, ein immer wieder kehrendes Element in den künstlerischen Sprachen.
    Dieses Thema wird von zeitgenössischen Künstlern in verschiedenen künstlerischen Genres bearbeitet dargestellt.
    Konzept der Ausstellung und Auswahl der Künstler erfolgte durch die Kuratorin Dorit Bearach.

     

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  • Fliege im Auge mit allen sechs Sinnen


    25.1.- 1.03.2014
    Fliege im Auge mit allen sechs Sinnen
    Olga Delane, Guisun Jang, Kanta Kimura, Jean-Yves Klein, Helge Leiberg, Michael Müller, Ulrike Pisch, Bodo Rott, Inge H. Schmidt, Evelyn Sommerhoff

    Begrüßung: Reinhard Stangl
    Kurator: Reinhard Stangl
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 24.01.2014, um 20 Uhr

    ” Fliege im Auge mit allen sechs Sinnen ” ist eine Ausstellung mit Künstlern, die zum Teil aus Ländern wie Korea, Japan, Russland, Kanada oder eben aus Deutschland stammen, und die  die Mischung von künstlerischer Vielfalt, stilistischem Reichtum und Freude und Leid an der Gestaltung zeigen, wie sie mir wichtig erscheint – und wie sie Berlin ausmacht! Es ist eben eine persönliche Auswahl von Künstlern und Arbeiten, die mir, als dem Kurator dieser Ausstellung, aufgefallen sind. Da wir viel Blödsinn und Schwachsinn im Kulturbetrieb zu ertragen haben, hoffe ich, mit dieser Auswahl einige ernstzunehmende Künstler vorzustellen und zu würdigen. Es sind oft die leisen Künstler, die mehr zu sagen haben und die es sich lohnt näher zu betrachten. Das Forum “Galerie Alte Schule” versucht  schon seit  Jahren, außerhalb des Mainstreams, die hohe Kultur und Qualität der Malerei, Bildhauerei, der Skulptur und besonders auch der Zeichnung zu pflegen.
    Wir möchten ganz in diesem Sinn den Betrachter einladen, sich an der Kunst zu erfreuen. Den Hitlergruß, Mauerbemalung, Lampions über der Mauer u.s.w. überlassen wir gern den anderen. Wer jetzt glaubt,  alles nur konventionelle Kunst in Adlershof, der sollte sich überraschen lassen.“
    Reinhard Stangl

     

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  • EIS und FEUER

    EIS und FEUER


    11.10. -15.11.2014

    EIS und FEUER – Landschaften und andere Spiegeleien
    Dominique Auerbacher und Holger Trülzsch

    Einführung durch die Künstler
    Musik: Frank Paul Schubert – Saxophon, Johannes Bauer – Posaune
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 10.10.2014 um 20 Uhr
    Künstlergespräch: Sonnabend, den 8.11.2014 um 20 Uhr

    Das renommierte Künstlerpaar Dominique Auerbacher und Holger Trülzsch möchten in diesem Ausstellungsprojekt zwei gegensätzliche aber zugleich sich ergänzende und überschneidende Positionen darstellen: Sie verwenden die Antipoden FEUER und EIS für ihre unterschiedlichen Arbeits- und Herangehensweisen. Neben von Trülzsch gemalten großformatigen imaginären Landschaften, die in der Tradition erfundener Landschaften die Geschichte der Malerei gründeten, zeigen die Fotografien von Dominique Auerbacher kleinste Details von im Schnee auf Glas gemalten ungegenständlichen Bildern. Sie untersucht die Mehrdeutigkeit von Kunst als Denkweise.
    Antipodisch zu den Einsstrukturen werden Feuerstrukturbilder gezeigt. Die Ausstellung ist dem europäischen Monat der Fotografie gewidmet.

    Dominique Auerbacher, geb. 1955 in Straßburg, Professorin an der Graduate Scool of decorativ arts in Straßburg, lebt und arbeitet in Paris und Berlin
    Holger Trülzsch, geb. 1939 in München, Studium an der Kunstakademie München sowie Studium der Soziologie und Psychologie, lebt und arbeitet in Berlin, New York, Paris

    Die Künstler zum Projekt: Dominique Auerbacher – Holger Trültzsch
    Landschaft – die Erinnerung des Vergessenen.
    Landscape – paysage – paesaggio – imagination – Empfindung – Sehnsucht – Heimat – Holzweg – Horizont – Cosa mentale – Wanderung – Arkadia – Utopia – Reliefs – Sublime – HaHa – rêveries – Terra incognita – Natura naturans – Natura naturae – Gespraech im Gebirge – Voyage – Vedutte – Ansicht – Vogelflug – Pathos – Horizont – Pfad – chemin – Spiegelung…
    “Die Landschaft stört mich in meinem Denken”, sagte er leise, “sie lässt meine Überlegungen schwanken, wie Kettenbrücken bei zorniger Strömung. Sie ist schön und will betrachtet sein.”
    (Franz Kafka, „Ansprache an die Landschaft”)

    Im Zentrum des Theaters der Erinnerung, den sieben Säulen im Hause der Weisheit Salomons, steht Apollon, Sohn des Zeus ,Gott des Lichtes, der Kunst und der Weissagung. Als der Satyr Marsias es gewagt hatte mit ihm über den Preis der Musik zu schachern, hatte er diesen bei lebendigem Leibe enthäutet – inmitten einer wunderbaren, friedlich anmutenden Landschaft (das Bild der Malerei).
    Es gibt keinen Begriff, der das was man in unserer Kultur mit Landschaft zu bezeichnen gewohnt war, noch zutreffend umschreiben könnte.
    Das Bild der Landschaft ist ohne die Geschichte des Geistes, der Kunst und der Philosophie, die Landschaft selbst ohne das Bild von ihr (und ihrer ökonomischen Geschichte) nicht lesbar.
    Wenn die Landschaft aber keinen Raum mehr hat, bleibt ihre Geschichte auch keine der Erinnerung und Reflexion – sie kann nicht mehr gedacht oder beschrieben werden. Sie hat sich zum ökonomischen, medialen “Terrain” verflacht, von temporären Produktionen und Brachen unterschiedlicher Art ökonomischer Interessen geprägt und verschwindet zum raumlosen Terrain geschichtslosen, unbedachten Designs.

    Vielleicht vermag nur noch die Kunst der Landschaft einen Raum des Erinnerns, der Imagination zu schaffen, um wieder ein über unserer Zeit hinausgehendes Bild von ihr zu begründen…
    ARBEITEN : MALEREI – FOTOGRAFIE – VIDEO – SCHRIFT INSTALLATION
    1- laufendes Schriftband (-siehe oben*-) in Coellinblau hell durch die alle Räume,
    2 – RELIEFS POLAIRES 100 x 350 cm Wandinstallation-Schrift-Inkjet Print
    3- Malerei : im Schnee-Eis gemalte Landschaften
    4- Fotografie : urbane Landschaften/Feuer/Spiegelungen/ Performance
    5- übermalte Polaroids vergrößert auf aprox. 110 x 80 cm
    6- TERRA INCOGNITA- fotografierte Details der Eismalerei, die selbst wieder imaginäre
    Eislandschaften erzeugen.
    7- Videoarbeiten : Arcadia (Schneelandschaft) /Aphrodites Geburt aus dem Sonnen-Feuer-Wasser

    Holger Trülzsch
    Berlin, im Oktober 2014

    Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei kulturelle Angelegenheiten – Ausstellungsfonds kommunale Galerien Berlin

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  • Salute!  Goltzsche zu Ehren! – Begegnungen auf Papier.

    Salute! Goltzsche zu Ehren! – Begegnungen auf Papier.


    28.11.2014 – 10.1.2015
    Salute!  Goltzsche zu Ehren! – Begegnungen auf Papier.

    Im Zentrum dieser Ausstellung steht Dieter Goltzsche, renommierter Künstler und Kunstprofessor aus unserem Stadtbezirk – hinzu gesellen sich 17 andere Künstler mit Arbeiten auf Papier:
    Dorit Bearach, Christa Böhme, Manfred Böttcher, Joachim Böttcher, Frank Diersch, Dieter Goltzsche, Mark Gröszer, Sylvia Hagen, Bernd Hahn, Peter Herrmann, Jürgen Köhler, Michael Kutzner, Charlotte E. Pauli, Sabine Peuckert, Werner Stötzer, Rolf Szymanski, Peter Weinreich, Max Uhlig

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Begrüßung: Michael Vogel, Bezirksstadtrat
    Einführung: Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler
    Musik: Bettina Sitte, Violine
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 28.11.2014 um 20 Uhr
    Finissage und Künstlergespräch am Sonnabend, dem 10. Januar 2015 mit der Gruppe Hörsturz um 19 Uhr

    Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei kulturelle Angelegenheiten – Ausstellungsfonds kommunale Galerien Berlin

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    Rede von Ulrich Kavka >>>
    Zur Ausstellung erscheint ein Katalog >>> in Zusammenarbeit mit der Galerie Parterre Berlin.


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  • Die Basis von Babel

    Die Basis von Babel


    10. 5. bis 14. 6. 2014

    Die Basis von Babel
    Abstraktion in Malerei und Raum
    Tiny Domingos, Kerstin Gottschalk, Alexander Klenz, Heike König, Antonia Nordmann, Tilbert Oelke, Uta Päffgen

    Kuratiert von Kata Unger
    Begrüßung: Rainer Hölmer, Bezirkstadtrat
    Rede: Anne Fäser, Kunsthistorikerin
    Musik: Jens Nordmann, Soundcollage
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 9.5. 2014, um 20 Uhr
    Künstlergespräch am 13. Juni 2014 um 20 Uhr

    Die Ausstellung “Die Basis von Babel – Abstraktion in Malerei und Raum” in der Galerie Alte Schule Adlershof zeigt vom 10. Mai bis 14. Juni 2014 Arbeiten von Tiny Domingos, Kerstin Gottschalk, Alexander Klenz, Heike König, Antonia Nordmann, Tilbert Oelke, Uta Päffgen. Sieben Berliner KünstlerInnen, welche in den letzten Jahren eine klare und radikale Bildsprache entwickelt haben.Die Thematisierung der Facetten des malerischen Prozesses ist das Maß auf der Bildfläche, Zeichenfläche und in den Installationen. Sieben unterschiedliche Strategien konkreter und reduktiver Bildsprache, welche dank ihrer Arbeits- und bildnerischen Verfahrensweise eine unbedingt sinnliche Umsetzung finden.

    Tiny Domingos Installationen, aus einfachsten Materialien und vorgefundenen Objekten, sind gewichtige Spannungsfelder. Eine Gratwanderung an der dünnen Grenze zwischen “tun” und “nicht tun”, zwischen Kunstwerk und Idee, Kunstwerk und Alltagsobjekten.

    Kerstin Gottschalk spürt im subtilen Umgang mit armen Materialien (Wachs, Karton, Spanplatten, Folie, Teig) deren eigentümliche stoffliche Präsenz auf, die sie durch die künstlerische Bearbeitung, den Eigenschaften des Materials folgend, in den Fokus der Wahrnehmung holt. Es entstehen minimalistische Raumobjekte und Bilder einer spröden und zugleich feinsinnigen Ästhetik. Der Akt der Handlung ist dabei im Werk immer nachvollziehbar und Teil dieser selbstreferentiellen Ästhetik.

    Aus geometrischen Formen, klaren Linien, wilden Schraffuren und aquarellierten Flächen lässt Alexander Klenz Zeichensätze einer eigenen Grammatik entstehen. Jeden Tag eine Zeichnung in einheitlichem Format, ein visuelles Tagebuch mit Unterschrift, Datumstempel und Nummerierung, Entstehungsort und -zeit.

    Die Arbeiten von Heike König sind temporäre Installationen, welche vor Ort produziert werden, jeweils bestimmt durch die Vorgaben des Raumes. Sie haben durch ihre Proportionen eine fast brachiale optische Kraft, so wird z.B. das Ziehen des Pigments über die Oberfläche von langen Papierbahnen zu einem sichtbaren malerischen Vorgang, einem Abbild der Dynamik der Bewegung.

    Die Farbflächen in Antonia Nordmanns Raumarbeiten bestehen aus strengen geometrischen und organischen Formen. Ein Raumgefüge aus collageartig geklebten, nur mit zwei Farben bemalten, großformatigen Seidenpapieren wird im Gegenlicht zu einem kontrastreichen, farbig brillanten Bild – gleich einem Bleiglasfenster.

    Tilbert Oelke beschränkt sich in seiner Malerei auf planparallele Farbstreifen. Diese Begrenztheit ist eine notwendige Voraussetzung, um die Komplexität der Farbwirkungen beobachtbar zu machen, wobei Proportion, Größe und Format wesentliche Faktoren werden. Seine Bilder sind keine seriellen Variationen, sondern unterscheidbare Einzelbilder.

    Uta Päffgen richtet das Augenmerk auf die Art und Weise, wie ein Bild als „pure” Malerei entstehen kann, auf das lustvolle Kräftemessen von Material und Form, Denken und Handeln. Die deutlich erkennbaren Pinselstriche geben den Rhythmus vor, sie verdichten sich im sukzessiven Nebeneinander- und Übereinandersetzen zu komponierten Farbräumen, die gleichzeitig als buchstäblicher Raum und imaginärer Raum auf der Bildebene sichtbar werden.

     

     


    Ausstellungsvideo


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