Category: 2015

  • El vuelo del bronce – der Flug der Bronze


    [metaslider id=94]

    24.6. – 1.8.2006
    El vuelo del bronce – der Flug der Bronze
    Alberto Lescay (Cuba), Eduardo Roca Salazar (Cuba), Silvia Hagen, Anna-Franziska Schwarzbach, Rudolf Borkenhagen, Florian Flierl, Marco Flierl
    Internationales Guß-Symposium
    Einführende Worte: Anna-Fransziska Schwarzbach
    Musik: La guerilla musical
    Ausstellungseröffnung: Freitag, 23.6.6 um 20.00 Uhr
    Finissage: 01.08. 19.00 Uhr,  Solokonzert: Gerardo Alfonso, Kuba: „Son los sueños todavia (Es sind immer noch die Träume)“

     

    Zum ersten Weißenseer Guß-Symposium arbeiten im Mai 2006 auf dem Gelände der Kunstgiesserei Flierl 7 Künstler, zwei davon sind Gäste aus Kuba – im Interesse steht der Prozess der Gusses und seine Auswirkung auf die bildhauerische Arbeit. Künstlerische Metallgüsse sind entscheidend durch ihre Herstellungstechnik und die Bearbeitung des Metalls geprägt. Aus diesem Grund sind gerade auch die Bildhauer eine treibende Kraft in der Entwicklung der Gusstechnik gewesen. An diesem Punkt möchten die Künstler mit dem Symposium anknüpfen. Wir möchten mit ihm eine innovative Basis geben, in der insbesondere historische Techniken des Bronzegusses experimentell wiederentdeckt bzw. erweitert werden.

    Es gilt, die alten Techniken mit den neuen Techniken zu verknüpfen, sie weiterzuentwickeln oder auch neue Materialien zu erproben. Der Künstler kann sein eigenes Erkundungsfeld (Experimentierfeld) nach den vorhandenen Möglichkeiten gestalten. Während dessen soll jeder Arbeitsgang dokumentiert werden. Der Schwerpunkt des Symposiums soll innerhalb des künstlerischen Prozesses auf den handwerklichen Teil konzentriert werden.In der Galerie Alte Schule sollen die Ergebnisse des Symposiums, andere Arbeiten der teilnehmenden Künstler und die Dokumentation präsentiert werden.

    In Koop: http://www.kunstgiesserei-flierl.de und www.cuba-si.org

    Einladungskarte >>>
    Zur Ausstellung erschien ein Katalog >>>
    Rede von Anna-Franziska Schwarzbach >>>


    Zur Übersicht Ausstellungen 2006  >>>

  • Forever young


    [metaslider id=93]
    5.5. – 10.6.2006
    Forever young
    Uros Djurovic, Philipp Dorl, Mark Gröszer, Anna Kasten, Franz Reimer, Peter Schnaak

    Kuratorin + Laudatio: Dorit Bearach
    Musik: PROTOTYP, elektronische Toy-Piano-Projekt
    Ausstellungseröffnung am 5.5.2006 um 20.00 Uhr

    „Junge Künstler“  war der Arbeitstitel dieser Ausstellung in der Vorbereitung.

    Junge Künstler….

    Ja, eine Generation danach, dachte ich…An die ersten Jahre nach dem Studium dachte ich… Bewerbung für den VBK – Zugang für ein bezahlbares Atelier, ein Kind, aber kein Telefon oder ein Auto, geschweige denn eine Fahrerlaubnis.. So, Welt, wir kommen!!
    Dieses Gefühl zu Haben, wobei man nach vorne schaut, man hat doch nichts verpasst, man kann noch eines oder anderes später mal… später mal.. man hat Zeit, man ist doch….FOR EVER YOUNG…
    Eine Generation danach… Telefon, Mail-Adresse, lange Studienzeit und vielleicht später mal ein Kind…Es war einmal eine kleine deutsche Volkseinheit im Osten oder Westen… Das deutsche Volksgefolge ist auch nur noch ein Teil das reichen vereinten Europa… und der Billigwein im Regal kommt aus Chile, Südafrika oder Australien… Neben all diesen Annehmlichkeiten, wird es uns nur ein bisschen heißer, windiger, teurer, kriegerischer…

    So, Welt, du bist kleiner geworden…wir kommen!!!..
    Die Künstler, die uns hier ihre Arbeiten vorstellen, sind tatsächlich noch immer jung. Zum Teil studieren sie noch, oder sie versuchen ihre Leben – ihre Kunst durchzusetzen, zu bestreiten…
    Ein alltäglicher Kampf zwischen Kreativität und existentieller Finanzierung…
    Aus Berlin, Bielefeld, Dresden und Düsseldorf stellen sie mit Malerei, Fotografien, Zeichnungen, Druckgrafik, Plastik und Video ihre Positionen vor.
    Es ist eine Auseinandersetzung mit Themen, die uns sowohl im Globalen als auch im Individuell-Privaten beschäftigt, berührt durch ihre Tiefe und Ernsthaftigkeit – lässt sie mich nicht gleichgültig.
    Mal ist es das Gefühl, verloren in dieser Welt zu sein, mal der Ausdruck von Trotz und Zynismus. Poetischer Anachronismus lässt mich das Gefühl haben, immer wieder in ein Gespräch verwickelt zu sein, zu einem Gespräch willkommen zu sein…Stark engagiert, geradezu betroffen ist die Haltung, die sich hier uns offenbart. Man nimmt das Risiko in kauf, vielleicht nicht gefällig oder trendy zu sein, es ist ja auch eine Chance…
    So persönlich, wie diese Handschriften sind, ist diese kleine Entdeckungsreise für mich spannend gewesen, In der Vorbereitung der ausstellung merkte ich immer mehr, so unterschiedlich die Techniken, Handschriften und Herkunft der Künstler auch sind, verbindet sie doch eine ganze Menge… das Forschen nach Raum, nach Zeit, nach Raum in der heutigen Zeit…. Genau das kommt hier in dieser Ausstellung zum Ausdruck, und genau das wünsche ich euch auf eurem weiteren Weg, dass ihr der Fremde begegnet und in ihrer Nähe seht…

    Dorit Bearach
    Berlin, Mai 2006

     

    Rede von Dorit Bearach >>>


    Zur Übersicht Ausstellungen 2006  >>>

  • INGO ARNOLD (75)


    [metaslider id=90]
    10.3. – 25.4.2006
    INGO ARNOLD (75)

    Zeichnungen, Montagen, Bilder
    Laudatio: Prof. Rudolph Grüttner
    Musik: Werner Tast, Flöte, Stefan Tast, Violine, Ringela Rienke, Violoncello – spielen Ravel und Varese
    Ausstellungseröffnung:  Donnerstag, den 9. März 2006 , 20.00 Uhr
    Künstlergespräch und Konzert: Dienstag, 04. April, 19.30 Uhr
    Moderation: Peter-M. Kunz
    Konzert: Julius und Fridolin Helm spielen moderne Gitarrenmusik von Leo Brouwer, Astor Piazzolla und Alberto Ginastera

    Stimmen zum Werk von Ingo Arnold:
    Jürgen Rennert, Lyriker:
    Ingo Arnold gehört seit den siebziger Jahren zu jener Phalanx unüberhör- und unübersehbar Stiller im Lande, (…). Von dieser höchst anspruchsvollen Bescheidenheit und ihrem, publizistisch bislang kaum vermerkten, großen Einfluss auf den endlichen und friedlichen Gang der jüngeren Dinge in Deutschland wird – vermutlich auch erst im 21. Jahrhundert – noch zu reden sein. Umsomehr erhoffen wir dieser Ausstellung (…) jenen unbefangenen Blick, der sich von der unverminderten Aktualität der Arnoldschen Blätter verstören, beunruhigen und faszinieren lässt. Bis sich die Netzhaut sträubt und schreit: „Wieso denn das?“ Und: „Warum denn das noch immer, wo das doch heute alles längst vorbei ist?“ Und wir werden lächelnd entgegnen: Das? Heute? Vorbei?
    Zu Ingo Arnolds „Metrischen Montagen“. Ausstellungseröffnung im DOMizil, Berlin 1994

    Reiner Bredemeyer, Komponist:
    Arbeiten werden vorgestellt, arbeiten wird vorgestellt. (…)
    Aura wird nicht benötigt, eher Interesse und Ansehen: neugieriges Ansehen. Ich assoziiere den Film, den Film Eisensteincher Bildbewegungen. Ich assoziiere Musikalisches, aber eher strenge Fugen, Quartettiges als sinfonisch Gedichtetes. (…) Lyrik und Mathematik sind Arnolds Gebilden oft hautnah und diese spirituellen Verwandtschaften mögen das Musikalische des Eindruckes mitbewirken. Das Konstruktive, auch Gewaltsame, Gemachte wird durch diese Lyrismen und Melos-schichten seltsam zurückgedrängt, unaufdringlich gefärbt und es ergibt sich oft eine deutliche Vielschichtigkeit des Betrachtenkönnens: (…)
    Aus: Eröffnungsrede „Ingo Arnold. Zeichnungen, Metriche Montagen“, Berlin 1977

    Michael Freitag, Publizist:
    (…) Reiner Bredemeyers Vertonung von 1984 schuf den Raum für eine Begegnung zwischen Wilhelm Müller und Ingo Arnold, dem Lyriker und dem Grafiker. (…) Müllers Verse verstanden plötzlich, was Arnold dachte. (…) Die einen kratzten an den verriegelten Toren. Die anderen gingen weg, mitten im Winter. Dritte waren die Toren und haben die Flucht sich ausgemalt. Wie Arnold. Wie Müller. (…) Er montierte Bilder für die eingefrorene Zeit, in der er lebte und hat so dem Müller die Hände gerieben. Inmitten der Betonblöcke, auf die es nicht Reim mehr noch Metapher gibt. (…)
    Aus: Text zum Graphikzyklus „Die Winterreise“, 1991

     

     Rede von Prof. Rudolf Grüttner >>>


    Zur Übersicht Ausstellungen 2006 >>>

  • Kunstlandschaft Garten

    [metaslider id=1867]1.7. – 9.8.2005

    Lili Artmann, Julia Neuenhausen, Atelier “le balto“, Mathieu Dagorn, Thomas Richter, Rainer Görß + Pierre Granoux,
    Léon Kleinbaum, PM Metzler, Ping Qiu, Farkhondeh Shahroudi, Barbara Willecke, Barbara Über, Kata Unger

    Malerei, Installation, Film, Fotografie – 14 internationale Künstler zum Thema Garten

    Rede: Cornelia Jentsch
    Kurator: Peter Metzler
    Musik: Alex Nowitz, Gesangsimprovisation

     Rede von Cornelia Jentzsch >>>

     

     


    Zurück zur Übersicht 2005  >>>

  • Vier vor Ort


    19.8. – 27.9.2005
    Vier vor Ort
    Michael Augustinski, Clemens Gröszer, Hans Vent, Achim Weichardt

    Malerei, Zeichnung , Skulpturen

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Laudatio: Jens Semrau
    Musik: Tobias Dutschke, Marimbaphon/Percussoin

     

    Rede  von Jens Semrau >>>


    Zurück zur Übersicht 2005  >>>

  • Thomas J. Richter – Arkadien II

    Thomas J. Richter – Arkadien II


    RICHTER

    7.10. – 8.11.2005
    Thomas J. Richter – Arkadien II

    Bilder und Zeichnungen

    Laudatio: Christoph Tannert
    Musik: Anke Böttger, Cello und kleine Tonbandlesung von Dr. Stefan Amzoll

    Rede  von Chistoph Tannert >>>


    Zurück zur Übersicht 2005   >>>

  • Hochstrecksprung

    Hochstrecksprung


     Hochstrecksprung

     

    18.11. – 20.12.2005
    Hochstrecksprung
    Astrid Busch, Annelen Käferstein, Claudia Nichelmann, Patricia Thoma, Scott Weiner
    Junge Kunst aus Berlin

    Kuratorin: Susanne Greinke
    Musik: Juan Paolo Bucci, electronic

    Rede von Susanne  Greinke >>>

     


     

    Zurück zur Übersicht 2005  >>>


     

  • Drei vor Ort


    [metaslider id=89]

    26.09. – 26.10.2004
    Drei vor Ort
    Gisela Achterberg, Martin Claus, Liz Crossley
    Malerei, Installation, Fotografie

    Laudatio: Dorit Bearach
    Musik: Rubin de la Ana, Flamenco-Gesang, Gitarre


    Zurück zur Übersicht  2004  >>>

  • INGEBORG HUNZINGER

    23. 1. bis 28. 2. 2015
    INGEBORG HUNZINGER

    Am 03. Februar 2015 würde die Berliner Bildhauerin Ingeborg Hunzinger 100 Jahre alt werden. Mit einer Personalausstellung wollen wir die Arbeit und das Leben der Künstlerin würdigen, die über 50 Jahre in unserem Bezirk Treptow-Köpenick gelebt hat.

    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 23.01.2015 um 20 Uhr
    Begrüßung: Annette Indetzki, Amstleiterin für Weiterbildung und Kultur
    Es spricht: Dr. Heinz Schönemann, ehemaliger stellv. Generaldirektor der Schlösser und Gärten in Potsdam
    Musik: Prof. Susanne Ehrhardt, Flötistin

    Dienstag, 03. Februar, 18 Uhr: Hanns Eisler gratuliert Ingeborg Hunzinger zum 100. Konzert und Lesung mit dem Ensemble lingua cantat

    Samstag, 28. Februar, 17 Uhr: Finissage: “Steine auf dem Bitterfelder Weg” Ingeborg Hunzinger in Köpenick und Leuna. Vortrag und Lesung mit anschließender Diskussion (mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung).

    Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel.

    Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei kulturelle Angelegenheiten – Ausstellungsfonds kommunale Galerien

  • Leipziger AllerART

    Leipziger AllerART


    16.8.-27.9.2014

    Leipziger AllerART
    Harald Alff, Frank Degelow, Katja Enders, Sinje Faby, Elisabeth Howey, Jörn Lies, Sebastian Pless, Irene Kiele, Hael Yxxs

    Kuratiert von Dorit Bearach
    Begrüßung: Michael Vogel, Stadtrat
    Einführung: Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler
    Musik: Roland Komitow, Saxophon, Klarinette
    Ausstellungseröffnung: Freitag, 15.8.2014, 20 Uhr
    Führung durch die Ausstellung Dorit Bearach am 13.09.2014 14:00 Uhr und 16:00 Uhr
    Lichtinstallation 15.-20.9.14 „weeklight“ Moritz Wermelskirch
    Künstlergespräch mit Leipziger und Berliner Künstlern:Freitag, den 19.09.2014 19 Uhr, moderiert vomKunstwissenschaftler Ulrich Kavka
    Elisabeth Howey, Leipzig u.a., Frank Diersch, Berlin, Marc Gröszer, Berlin, Moritz Wermelskirch, Berlin, Dorit Bearach, Berlin

    Mit freundlicher Unterstützung der Senatskanzlei kulturelle Angelegenheiten – Ausstellungsfonds kommunale Galerien Berlin

    Einladungskarte >>>
    Rede von Ulrich Kavka >>>
    Film >>>


     Zur Übersicht Ausstellungen 2014  >>>