Category: 2015

  • Horst Hussel


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    9.05.-21.6.2008

    Malerei und Graphik 2007-2008
    Horst Hussel

    Es sprechen: Franziska Schwarzbach und Horst Hussel
    Musik: Katharina Bek, singende Säge
    Lesung von Lothar Trolle zur Ausstellung: Mittwoch, den 21.5.2008, 20.00 Uhr
    Finissage am Freitag, 20.6.2008, 20.00 Uhr: Horst Hussel liest eigene Texte

    Horst Hussel, geboren 1934 in Greifswald, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee und an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg. Seit 1961 arbeitet er als Buchgrafiker. 1993 erhielt er den Jule-Hammer-Preis. 1994 gründete er den Verlag Dronte Presse. Darüber hinaus ist Horst Hussel Autor mehrerer Bücher.

    Charakter ist nur Eigensinn – Horst Hussel – Buchkünstler, Poet und Weltbürger der Fantasie –

    Horst Hussel, Jahrgang 1934, war einer der bedeutendsten Buchkünstler der DDR. Neben seinem in den letzten Jahren ernorm angewachsenen grafischen Œuvres schreibt Hussel kleine absurde Texte in der Tradition eines Scheerbart, Schwitters oder Daniil Charms. Er war und ist ein stiller Oppositioneller, der seinen Widerspruch gegen die Prosa der Zeitläufe mittels poetische Subversion auszudrücken pflegt, ein mecklenburgischer Kosmopolit und Weltbürger der Phantasie.“ (NZZ 8.10.2001)

    Ach stünden mir doch die “Mekelenburgischen Propheten  Sibi´, Abka´ und Turre-Murrh” zur Seite – sie wüßten, wie ein Pressetext für Horst Hussel einschlägt.
    Wer ist Horst Hussel? In der “Neuen Züricher Zeitung” vom 08.10.2001 wurde er als “subversives Ostgestein” bezeichnet. Das klingt gut, ist aber falsch. Horst Hussel ist weder starr noch versteinert.  Vielleicht besetzt ihn diese mecklenburgische Starrköpfigkeit. Eher ist er eine verflixte Pappelwurzel: Man weiß nie, wo er wieder zur Blüte treibt, aus welchen Zwiespalten er seine Kraft bezieht und unter welcher Mauer er  gräbt, um die Statik anzuzweifeln. Die “Neue Züricher Zeitung” bezeichnet ihn aber auch als “Weltbürger der Phantasie”, das klingt exterritorial und poetisch. Er ist ein Poet. Er ist ein Erfinder von Bildern und Wahrheiten. Seine Äußerungen sind richtig und falsch, richtig falsch und fälschlich richtig. Man muß sich in Wirtschaft, Kunst, Geschichte auskennen, um von den Verwurzelungen und Verwerfungen nicht ganz und gar verschlungen zu werden.
    Ist seine Währung der “Räterepublik Mekelenburg” Geld? Kann man mit  Faust oder Foll, mit Bouff oder Boll bezahlen? Geld ist das was gilt. Grafiksammler schätzen nicht nur den Faust. Wird die Ausstellung in Adlershof  den Sitz der Neuen Bank der “Räterepublik Mekelenburg” bekanntgeben? Eventuell!  Vielleicht führen die Grafiken über Weiß- und Schwarzlinienschnitt, durch den wunderbaren “Garten der Propheten” über Nagelkopf- und Konservendeckelmeisterschaft zur neuen Bank.
    Katharina BEK, Meisterin des musikalischen Fuchsschwanzes, wird die Ausstellung begleiten mit Stücken aus ihrem Repertoire: “ach, säg´s mir nocheinmal”.
    Anna Franziska Schwarzbach

  • WHITE WIDE ESSAY – Skizzen des Abschweifens


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    4.7.-16.8.2008
    WHITE WIDE ESSAY – Skizzen des Abschweifens
    Hinrich Gross, Eva Riekehof, Sylvia Schultes

    Einführung: Ludwig Seyfarth, Kunstkritiker
    Musik: Dieter Fischer, Posaune
    Benny Lackner, Wurlitzer, Electric Piano

    „White Wide Essay“ – Mit diesem Titel als Idee besuchen die drei Hamburger KünstlerInnen Hinrich Gross, Eva Riekehof und Sylvia Schultes die Galerie Alte Schule in Berlin-Adlershof und notieren die strukturgebenden Elemente der Räumlichkeiten.

    Hängesysteme, Lampenschienen, in den Boden eingelassene Elektrotanks, Rollovorrichtungen, gerasterte Deckenverkleidungen, Heizungsrohre oder klickende Bewegungsmelder werden dialog und analog abgetastet, belichtet, gespeichert und ausgewertet.

    Was bei einer herkömmlichen Ausstellung lediglich funktional im Hintergrund eine Rolle spielt um der Präsentation der Werke zu dienen und im besten Falle von den Besuchern gar nicht wahrgenommen wird, nehmen die Künstler hier als Ausgangspunkt für ihr Konzept. Subtil und humorvoll nähert sich das Künstlertrio den Nebensächlichkeiten.

    In ihren gemeinschaftlich entwickelten Rauminstallationen gehen Gross, Riekehof und Schultes auf die lokalen Gegebenheiten ein und gleichzeitig über die reine Analyse des Ortes hinaus. Zwischenräume werden assoziativ aufgeweitet und medial vielfältig transformiert. Ähnlich dem poetischen Abbild eines Textentwurfs verweist White Wide Essay auf einen Gedankenraum, der sich im vagen Zustand des Abschweifens mit subjektiven Welten füllt.

     

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  • fifty – fifty (two)


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    29.8.- 4.10.2008

    fifty – fifty (two)
    Dorit Bearach – Malerei
    Reinhardt Grimm – Plastik / kinetische Objekte

    Rede: Anke Zeisler
    Musik: Johannes Bauer, Posaune
    Austellungseröffnung: Donnerstag, den 28.8.2008, 20 Uhr

    Dorit Bearach und Reinhardt Grimm stellen in der Reihe „Vor Ort“ ihre Arbeiten der letzten Jahren vor.

    Die Malerei von Dorit Bearach, saftig in der Farbigkeit und reich an Struktur, angereichert mit Pigmenten und Asche, steht im Zwiegespräch mit den Eisen- und Stahlobjekten von Reinhardt Grimm. Diese Objekte sind Figuren und zeichenhafte Gebilde, die sich durch „schräge“ Bewegungen immer wieder verändern und immer wieder mit einem lauten Rhythmusklang verspielt die Bilder an-schallen.

    Dies ist eine Begegnung zwischen zwei so unterschiedlichen Kunstsprachen und Künstlern, die doch viel gemeinsames verbindet: organisch-archaische Formen und Materialität.

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  • Martin Colden, Petra Flierl, Micha Reich


    7.10.- 22.11.2008
    Martin Colden, Petra Flierl, Micha Reich
    Malerei und Zeichnung

    Einführung: Matheos Pontikos, Kunsthistoriker
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 16.10.2008, 20 Uhr

    Die in Berlin lebenden Künstler Petra Flierl, Martin Colden und Micha Reich verbindet eine langjährige Freundschaft. Daraus entstand die Idee, ihre so unterschiedlichen künstlerischen Positionen und verschiedenen Arbeitsweisen in einer Ausstellung zu präsentieren, die Bilderwelten nebeneinander zu zeigen.

    Micha Reich, ein in Berlin bekannter Zeichner, hat in den letzten Jahren verstärkt über die Gestalt eines Dinges dessen Wesen ergründen wollen. In seinen Zeichnungen  sind winzige Räume zwischen den Dingen die Träger der Empfindungen. Seine letzte große Ausstellung trug den Titel:
    „ Vom Errichten der feinen Striche in den Zonen“ – programmatisch für seine Arbeitsweise: das Gesehene wird mittels der Zeichnung in Form gebracht, ohne den Ausgang des Prozesses vorherzusehen.

    Petra Flierls klassische Malerei – durch  ironische Brechungen ins Heute geholt – überzeugt durch die Dichte ihrer Farbschichtungen. Anlass für die   Bildfindungen sind oft Zeitungsfotos. Absurde Bedeutungsebenen, verblüffende Sinngehalte, die durch unerwartete malerische Formulierungen gesteigert werden, lassen überraschende Bilder entstehen.

    Die Bilder von Martin Colden sind nicht zu fixieren, ein Aufscheinen von Dingen verschwindet im nächsten Moment. Das Medium der Zeichnung entspricht im Wesen adäquat diesen Notizen des Unterbewussten. Ob Malerei, Zeichnung oder Polaroid – im Verschwinden des Bildes zeigt es sich.

    Allen drei Künstlern ist eins zu Eigen: sie gestehen dem Betrachter ihrer Arbeiten die Option zu, in einer vermeintlich vollends durchschaubar gewordenen Welt dem Mysterium seiner eigenen Seele durch das Prisma der Kunst auf die Spur zu kommen.

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  • RAINBOW


    5.12.2008- 10.1.2009
    RAINBOW
    51 Künstler – Malerei, Grafik, Zeichnung, Plastik, Fotografie

    Michael Augustinski , Mathias Balzer, Dorit Bearach, Joachim Böttcher, Hans Brosch, Ulrike Bunge, Karin Golmer, Liz Crossley, Klaus Dennhard, Frank Diersch, Marie-Luise Faber, Lutz Fleischer, Florian Flierl, Marlene Gassmann, Dieter Goltzsche, Clemens Gröszer, Marc Gröszer, Sabine Grzimek, Gocha Gulelauri, Beret Hamann, Heinz Handschick, Frank Hartung, Uta Hausfeld, Michael Hengst, Volker Henze, Jörg-Uwe Jacob, Guisun Jang, Anna Kasten, Petra Kasten, Arnd Kästner, Udo Klenner, Jürgen Köhler, Gudrun Kühne, Wolfgang Leber, Lutz Leibner, Doris Leue, Walter Libuda, Felix Müller, Barbara Müller-Kageler, Osmar Osten, Sabine Peuckert, Bodo Rott, Hans Scheib, K.-F. Schmalwasser, Jutta Schölzel, Kerstin Seltmann, Reinhard Stangl, Marion Stille, Kata Unger, Joachim Weichhardt, Manfred Zöllner

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Einführung: Dorit Bearach
    Musik: Almut Kühne – Gesang
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 4.12.2009, 20 Uhr

    Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu, der große Berliner Kunstherbst mit 5 Kunstmessen und anderen großen „Kunst-Events“, welche die große Weltkunst nach Berlin brachten, wurden besprochen und taxiert. Die Ausstellung Rainbow ist ein Fest der Kunst und der Künstler, da sich das Jahr zum Ende neigt und die dunkle, kalte Jahreszeit ansteht. So sind es 51 Künstler aus Berlin, Dresden und Chemnitz, aus Südkorea und Georgien. Von A wie Michael Augustinski bis Z wie Manfred Zolla zeigen bekannte und sehr bekannte Künstler , darunter Wolfgang Leber, Walter Libuda, Hans Scheib, Sabina Grzimek, Dieter Goltzsche, Kerstin Seltmann und Clemens Gröszer eine kleine Kostprobe ihres Werkes. Es sind Zeichnungen, Grafik und Malerei, Plastik, Fotografie und Videoarbeit. Eben ein Fest, ein Jahresendfest für die Künstler und die Zuschauer.

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  • konkret poetisch – Künstler aus Liechtenstein


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    konkret poetisch – Künstler aus Liechtenstein
    Roberto Altmann, Hanna Roeckle, Martin Walch

    Kuratorin: Cornelia Wieczorek
    Grußwort: Regierungsrätin Frau Rita Kieber-Beck, Kultur-und Außenministerin des Fürstentums Liechtenstein
    Einführung: Cornelia Wieczorek, Kunsthistorikerin
    Musik: Alphorn-Improvisationen
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 29.1.2009, 20 Uhr

    Das eher konzeptuell angelegte Werk von Martin Walch (* 1960) setzt sich im Wesentlichen mit Aspekten der zwischenmenschlichen Kommunikation auseinander. Die Serie „Tabula“ mit ihren Schrift- und Zeichengrafitti stellt eine Verbindung zu den Arbeiten von Roberto Altmann (* 1942) her, der seit den 1960er Jahren malerisch-skriptural im Sinne der Visuellen Poesie gattungsübergreifend arbeitet. Gewissermaßen auf der Schnittfläche dieser beiden Positionen steht das konzeptuell-malerische Schaffen von Hanna Roeckle (* 1950), das mit strukturellen Anordnungen den Grenzbereich zwischen Tafelbild und Raumobjekt auslotet.

    Die Ausstellung findet statt im Rahmen des Kulturaustauschs zwischen Berlin-Treptow/Köpenick und dem Fürstentum Liechtenstein. Bereits im Jahr 2005 waren vier liechtensteinische Künstlerinnen zu Gast in der Galerie Alte Schule im Kulturzentrum Adlershof. Im Sommer 2008 folgte der Berliner Künstler Horst Bartnig einer Gegeneinladung und zeigte seine Werke im Kunstraum Engländerbau in Vaduz. Die aktuelle Ausstellung „konkret poetisch“ findet statt im Rahmen der 800-Jahrfeier der Stadt Köpenick und ist ein Projekt der Kulturstiftung Liechtenstein in Kooperation mit der Galerie Alte Schule und dem Bezirksamt Berlin Treptow-Köpenick. Sie wird eröffnet werden in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Frau Gabriele Schöttler, Regierungsrätin Frau Rita Kieber-Beck und dem Botschafter Liechtensteins in Deutschland Prinz Stefan von Liechtenstein.

    Roberto Altmann, 1942 in Havanna geboren, lebt seit 1949 in Paris und Liechtenstein. Zunächst beeinflusst von den Surrealisten, wendet er sich in den 1960er Jahren einer Bildsprache zu, die geprägt ist von der Auseinandersetzung mit Zeichen und Schrift. Zusammenarbeit mit den Lettristen und Kontakt zu internationalen Künstlergruppen im Bereich der Visuellen Poesie und der Poesie Sonore. 1962 Gründung der Zeitschrift „O“ und Herausgabe der Zeitschrift „Apeiros“ von 1972 bis 1982.

    Hanna Roeckle, 1950 geboren in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein, lebt und arbeitet in Zürich und Vaduz. Von 1970 bis 1975 Schule für Gestaltung in Zürich. Von 1975 bis 1994 unterrichtet sie Kunst an der Mittel- und Berufsschule in Zürich. 1993 Studium der Druckgrafik in der Künstlerwerkstatt Bethanien, Berlin; 1996 und 2007 Atelieraufenthalt in Berlin. Die Beschäftigung mit architektonischen Fragen und den inneren Strukturen von Materie bilden die Basis ihrer auf einem Modul basierenden, raumbezogenen Arbeiten.

    Martin Walch, 1960 in Vaduz geboren, lebt in Planken/Liechtenstein. Zunächst Ausbildung zum Primarlehrer, von 1988 – 1992 Hochschule für Angewandte Kunst, 
1993 2-monatiges Arbeitsstipendium in Jekaterinburg/Ural (Russland),
1996-97 Werkjahr-Stipendium des Fürstentum Liechtenstein,
1997 sechsmonatiges Ausland-Atelier-Stipendium in New York. Martin Walchs stark konzeptuell ausgerichtetes multimediales Schaffen beschäftigt sich mit der Hinterfragung von Sehgewohnheiten und Handlungsmustern.

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  • zeichnen – vergegenwärtigen


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    13.3. – 18.4.2009

    zeichnen – vergegenwärtigen
    Bettina van Haaren, Katrin von Maltzahn, Claudia Kapellusch, Pomona Zipser, Klaus Hack, Thomas Sander

    Einführung: Dr. Claudia Beelitz, Kunsthistorikerin
    Musik: Anna Fitzenreiter, Harfe
    In Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunsthaus Ahrenshoop
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 12.3.2009, 20 Uhr

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  • Corpus Delicti


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    1.5. – 13.6.2009

    Corpus Delicti
    Lothar Böhme, Florian Flierl, Sylvia Hagen, Jürgen Köhler, Walther Libuda, Gero Neumeister, Christoph Radke

    Kuratorin: Dorit Bearach
    Rede: Ulrich Kavka
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 30.4.2009, 20 Uhr

    Der Umgang mit der menschlichen Figur in der Kunst ist mindestens so vielfältig wie die Zahl der Künstler, die sich diesem Thema widmen und je gewidmet haben. Es ist hier aber der Blick nach innen gemeint und die Tragweite einer Interpretation, die im Zentrum dieser Ausstellung steht. Ein Blick aus dem Mikrokosmos in das Gefühl und die Sehnsüchte unsere Zeit . Die unterschiedlichen Mittel, wie Malerei, Zeichnung, Plastik und Fotografie unterstreichen die unterschiedlichen Positionen der Aussage und Form. So ist die Figur , die sich auflöst neben einer archaischen Formfindung zu sehen, surreale Gestalten nebst der „Poesie“ des Dokumentarischen, verfremdete Ausdrücke neben losgelösten und in sich gekehrten Individuen.

     

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  • PARIS – BERLIN

    27.6.- 8.8.2009
    PARIS – BERLIN
    Exposition des salons libres europèens
    Paris – Le Raincy – Villemomble – 93-ille de France

    AIMER Marie, ANNEBRICE, AYASAKI Rika, BAYE Alain (peintre- sculpteur), BEAUFRERE  Marc, BéGé  GUIOT Brigitte, BERNARDUCHENE Catherine, BESSY, Adéle, BIHOUR Jean-Jacques, BINET Fatema, BOURSIN Yves BRETAGNE Patrick, CAMESCASSE Delphine, COMPTE Myriam, CRESPY Monique, DEMANGIVERT Sonia, DE MARMONT Michel, DESSORGES, Dominique, DESSEREY Claudine (mosaïque), DETURCK Martina, DIAZ Elisabeth, DIAS Milo (sculpteur), DUPARC Daniel, ELLIOT Geneviève,FOUREAU Huguette, FOFANA Florence, GATTEGNO Irène,GENIES Carole, GENTY Knesia, GINESTET-LEVINE Malke, GRITTI Joël,HERNANDEZ-RUBILAR Hector, HEITZ Chérika, JELENA François Ferenc(peintre- sculpteur), KÖMPEL Erica (Bonn), KÖRNER Carl (Bonn),LABE Jean-François, LAMBERT Philippe, MAGGIO Monique, MARTINEZMonique, MIGNOT Isabelle, MILLET Sébastien, NADEL Clotilde, ORGANO,PEREZ VINCENT Rosa Aurora, POISOT Colette, SCHULZ Waltraud,SCHUSTER Thilo, TIBAY Laszlo (sculpteur), TORO Hector, TOUROLLE Marie,VANERE Sissy, VERNIER Marc, VINCENS Priscilla, WENTZENRIETHCatherine (mosaïque) WINTERSTEIN- WOLODINA Macha

    Kurator: François F. Jelena, Salon Franco Allemand, Président fondateur
    Begrüßung durch Frau Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeistern Berlin Treptow-Köpenick
    Musik: MUSETTE BRACHIALE, Berlin
    Ausstellungseröffnung: Freitag, den 26.6.2009, 20 Uhr

    Sonderausstellung zum 800. Geburtstag von Berlin-Köpenick :

    PARIS – BERLIN

    Salon Franco Allemand erweitert sein Konzept, wird zumSalon Libres Europeens und gratuliert zum Jubiläum !

    Über 50 Künstler , vorwiegend aus Paris und den Vororten Villemombleund Le Raincy, werden in dieser Exposition vereinigt. Gezeigt wirddie Vielfalt des zeitgenössischen bildnerischen Schaffens, aber auch plastische Arbeiten werden zu besichtigen sein. Gegenständlich oderabstrakt, realistisch oder surreal – auf der Suche nach Harmonie,Schönheit und Wahrhaftigkeit zeigen die beteiligten Künstler ihre Auseinandersetzung mit der Realität, ihre individuelle Sichtweise auf das Mysterium des Lebens oder auch die Imagination der Welt.

     

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  • Das Salzburg-Panorama


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    21.08.-19.09.2009

    Das Salzburg-Panorama
    Fünf Salzburger Künstler in Berlin
    Otto Beck, Rupert Gredler, Karl Hartwig Kaltner, Michael Maislinger, Renate Wegenkittl

    Begrüßung durch Frau Gabriele Schöttler, Bezirksbürgermeistern Berlin Treptow-Köpenick
    Einführung: Petra Hornung, Kunsthistorikerin
    Musik: Conny Bauer, Solokonzert Posaune
    Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 20.8.2009, 20 Uhr

    Begehbares Salzburgpanorama als Kunstobjekt für Berlin

    1829 Schuf Johann Michael Sattler ein 26 Meter langes, zerlegbares Rundpanorama der Stadt Salzburg und zeigte es, quasi als einer der ersten Tourismuswerber, in deutschen und österreichischen Städten. Die Salzburger Künstler Otto Beck, Rupert Gredler, Karl Hartwig Kaltner, Michael Maislinger und Renate Wegenkittl liefert nun die moderne Antwort auf dieses berühmte „Sattler-Panorama“: Sie arbeiten an einem 25 Meter langem und 2 Meter hohem Rundgemälde, das vom 21. August bis 19. September 2009 als Kunstobjekt im Kulturzentrum Adlershof in der Galerie in der Alten Schule zu sehen ist. Dann wird es in weitere Städte ziehen, fix sind derzeit Salzburg und Bonn.

    Sattler lieferte ein realistisches Bild Salzburgs. Dieses moderne Panorama unterliegt dagegen der freien Interpretation der „Salzburg Wahrnehmung“ der fünf Künstler. Zentraler Blickpunkt sind vier ausgewählte Salzburg-Persönlichkeiten mit starkem Berlinbezug: Max Reinhard, Stefan Zweig, Herbert von Karajan und Leopold Kohr. Eigenständiges Arbeiten ( Schaffung von Portraits, Einarbeiten von Texten ) ist ebenso gefordert, wie Teamarbeit. Die unterschiedlichen Bildsprachen der Künstler gehen im Rund ineinander über und erzeugen ganz spezielle Kommunikationsmuster. Das Panorama mit einem Durchmesser von 8 Metern ist begehbar. Es wird zerlegt angeliefert und von den KünstlerInnen selbst aufgebaut. Für den Betrachter ist nachvollziehbar, wie das Gemeinschaftswerk entstanden ist – durch ausgestellte Skizzen, Zeichnungen und während des Arbeitsprozesses fotografierte „Zustandsbilder“. Das Bauen des Gestelles, das Aufspannen, das Zerlegen, das Reisen nach Berlin, das Aufbauen – all dies ist ebenso Teil des Ausstellungskonzeptes. Es spiegle, so Berlin-Initiator Rupert Gredler, die Situation der in Salzburg tätigen KünstlerInnen (ihre Zuständigkeit für alle Prozesse ) wider.

    Parallel zur Ausstellung zeigt man in angrenzenden Räumlichkeiten ausgewählte Werke der fünf Salzburger KünstlerInnen. Großformatige, realistische Figurenbilder und Portraits, sowie eine grelle und dramatische Malweise gehören zu Rupert Gredlers Bildsprache. Kunst und Performance im öffentlichen Raum einerseits und die reflexive Arbeit im Atelier andererseits ergeben das Spannungsfeld, indem sich der Maler Otto Beck befindet. Karl Hartwig Kaltners Bilder spüren menschliche Entwicklungen mit Feingefühl auf. Michael Maislinger bunte Farbkraft enthüllt bei näherer Betrachtung kritische, sarkastische Reflexionen des Zeitgeschehens. Renate Wegenkittl malt Gegenständliches, oft auch Banales als Transportmittel für gelebte Empfindungen.

    Christine Schweinöster

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