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  • SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG

    SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG

    Schneewittchen in Venedig

    Mit Arbeiten von Piotr Copik und Petra Schönwitz

    16.März – 1. Juni 2024

    Eröffnung am Freitag, den 15. März 2024, um 16:00 Uhr in der Galerie Johannisthal

    Begrüßung:  ANNETTE INDETZKI, Leiterin des Amtes für Weiterbildung und Kultur

    Einführung:

    MILENA MERCER, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    DOMINIK ERDMANN, Archivar der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin

     

    Die Ausstellung SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG kombiniert die düsteren Aquarelle von Piotr Copik, die Märchenszenen, Fantasy-Figuren und Architekturansichten zeigen, mit Petra Schönwitz‘ farbenfrohen Landschaften, die biblische sowie narrative Szenen abbilden.

    Piotr Copik wurde 1976 in Polen geboren und siedelte im Kindesalter mit seiner Familie nach Berlin über. Seine Ausbildung zum Maler und Lackierer war der Auftakt zu seiner lebenslangen Begeisterung für die Produktion von Bildern. In der Ausstellung treffen wir auf fantastisches Personal wie dem Schneewittchen und der Hexe, aber auch einer Rittergestalt und einem gruseligen weißen Wesen im Wald. Die Stimmung der Bilder ist meist düster. Im Gegensatz dazu sind Copiks Landschaften und Architekturansichten in ihrer Farbgebung naturalistisch und wirken ausschnitthaft wie ein fotografischer Schnappschuss.

    Petra Schönwitz wurde 1952 in Leipzig geboren und wuchs in München auf. Ihr erlernter Beruf der Reisekauffrau legte den Grundstein für ihre Leidenschaft zu Italien, wohin sie mit nur 20 Jahren auswanderte. Lange lebte sie am Gardasee, bereiste das ganze Land. Ihre expressiven Bilder sind eine Liebeserklärung an den Gardasee, den Monte Baldo aber auch Venedig. Mit einem beeindruckenden Gespür für Farbkombinationen baut sie aus kleinen Farbflächen die Landschaften ihrer Erinnerungen. Auch ihre Figuren stehen in leuchtenden Farbräumen und sind meist grellbunt gekleidet. Sie zeigt uns biblische Szenen von Adam und Eva, aber auch Engel, die in den Himmel auffahren. In weltlichen Szenen wird geheiratet oder Karneval gefeiert.

    Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, deren Klienten der Künstler und die Künstlerin sind. Die beiden Institutionen, die FDSt und die kommunale Galerie Johannisthal, haben sich für dieses Projekt zusammengefunden, um die Integration von Menschen mit Behinderungen voranzubringen.

     

    In Kooperation mit der Fürst von Donnersmarck-Stiftung

  • Fortbildungen für Lehrkräfte


    Die Kommunale Galerie ist jetzt ein offiziell von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie anerkannter Ort der Fortbildung für pädagogisches Personal.

    Am 7. März, 20. März und 18. April können sich Lehrerinnen und Lehrer erstmalig über das Vermittlungs- und Workshopangebot informieren. Die Anmeldungen erfolgen online unter https://fortbildungen.berlin. Für weitere Informationen werden Sie sich gerne an kunstvermittlung@galerie-alte-schule-adlershof.de

  • Doppelfrequenz

    Doppelfrequenz

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    Doppelfrequenz

    mit Arbeiten von Tomoko Mori und Bernd Kerkin

    24. Februar bis 25. Mai 2024

    Eröffnung am Freitag, den 23. Februar 2024, um 19.00 Uhr

    Begrüßung:

    MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport

    META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    Einführung:

    ANNE-GRIT BECKER, Kunsthistorikerin

    CHRISTOPH TANNERT, Leiter Künstlerhaus Bethanien Berlin

     

    Doppelfrequenz so lautet der Titel der gemeinsamen Ausstellung von Tomoko Mori (*1982 in Hokkaido, Japan) und Bernd Kerkin (*1951 in Bernau). Tomoko Moris intuitives Arbeiten und Ansammeln von Bildern, Assoziationen und Eindrücken findet seinen Ausdruck in Zeichnungen, Skizzen, großformatigen Malereien und raumgreifenden Installationen. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Techniken und Formaten. Ihren ungegenständlichen Kompositionen liegt eine Vorliebe für Details, ein ambivalenter Witz und zugleich das Spiel mit scheinbar bekannten Motiven zugrunde, die als Katalysator in uns Assoziationen hervorrufen.

    Im Zentrum der künstlerischen Werke von Bernd Kerkin stehen, seit dem Krebstod seiner Frau vor vier Jahren, Fürsorge, Tod und Abschied. Getrocknete Farbtropfen, schmale Rinnsale, lineare Wölbungen oder aufgeschlitzte Farbflächen öffnen einen emotionalen Raum. Das scheinbar Figurative löst sich in linearen Strukturen und monochromen Flächen auf, führt zu einem Minimalismus, der die Sensibilität und Fragilität der Materialien betont.


    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

  • Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie 2

    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie 2

     


    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

    Arbeiten von Jana Sophia Nolle und Jakob Wirth

    Ausstellungsdauer: 11. November 2023 bis 10. Februar 2024

    Wie an jedem ersten Samstag des Monats findet am 3. Februar 2024, von 15 bis 18 Uhr eine offene Werkstatt in der Galerie statt. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich künstlerisch auszuprobieren oder sich von der aktuellen Ausstellung inspirieren zu lassen; egal ob alt oder jung, zusammen oder allein, mit oder ohne Vorkenntnisse. An jedem Samstag steht eine künstlerische Technik, wie Druck, Zeichnung, Fotografie, Geschichten erzählen oder Animation im Zentrum. Das Angebot ist kostenfrei.

    Zudem findet um 16 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie” statt.

     


    Die Ausstellung “Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie” präsentiert Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Jana Sophia Nolle und des Künstlers Jakob Wirth.

    Wie und unter welchen Umständen Menschen in einer Stadt leben, ist das Thema von Jana Sophia Nolles Farbfotografien. Fragile Konstruktionen aus Sperrmüll und anderen Materialien, in denen Wohnungslose sich einen temporären Ort des Rückzugs schaffen, transferiert sie aus dem Stadtraum in einen geschützten und im Kontrast dazu luxuriösen Wohnraum. Die inszenierten Fotografien erzählen von einer immer größer werdenden gesellschaftlichen Ungleichheit. Erste Fotografien entstanden im Jahr 2017 in der kalifornischen Metropole San Francisco, seit 2019 setzt die Fotografin ihre Serie in Berlin fort.

    Wie wird der öffentliche, städtische Raum genutzt und wer gestaltet diesen? Dies sind Fragen, die Jakob Wirth und seine Mitstreitenden umtreiben. Durch Interventionen im öffentlichen Raum sowie die daraus resultierenden Begegnungen werden Aspekte einer Stadtgemeinschaft sichtbar, die nach der Teilhabe und Sichtbarkeit ihrer Akteurinnen und Akteure fragt. Im September dieses Jahres bewegte sich Jakob Wirth zehn Tage lang mit einem 2,40 x 4,80 m großen fahrbaren Untersatz durch Berlin. Die Öffentlichkeit war eingeladen, die mobile Bühne gegen Bezahlung zu nutzen. Die parkplatzgroße Plattform wandelte sich von einer Konzert- zu einer Theaterbühne und diente als temporäres Arbeits- oder Esszimmer. „Parasite Parking“ macht die Nischen im öffentlichen Raum ausfindig und präsentiert eine alternative Nutzung.


    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716


     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

     

    Begrüßung: ANNETTE INDETZKI, Leiterin des Amtes für Weiterbildung und Kultur.

    Einführung: META MARINA BEECK

    Eröffnung am Freitag, den 10. November 2023, um 19.00 Uhr.

    Ausstellungsdauer: 11. November 2023 bis 10. Februar 2024.

     

    Die Ausstellung Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie präsentiert Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Jana Sophia Nolle und des Künstlers Jakob Wirth.

    Wie und unter welchen Umständen Menschen in einer Stadt leben, ist das Thema von Jana Sophia Nolles Farbfotografien. Fragile Konstruktionen aus Sperrmüll und anderen Materialien, in denen Wohnungslose sich einen temporären Ort des Rückzugs schaffen, transferiert sie aus dem Stadtraum in einen geschützten und im Kontrast dazu luxuriösen Wohnraum. Die inszenierten Fotografien erzählen von einer immer größer werdenden gesellschaftlichen Ungleichheit. Erste Fotografien entstanden im Jahr 2017 in der kalifornischen Metropole San Francisco, seit 2019 setzt die Fotografin ihre Serie in Berlin fort.

    Wie wird der öffentliche, städtische Raum genutzt und wer gestaltet diesen? Dies sind Fragen, die Jakob Wirth und seine Mitstreitenden umtreiben. Durch Interventionen im öffentlichen Raum sowie die daraus resultierenden Begegnungen werden Aspekte einer Stadtgemeinschaft sichtbar, die nach der Teilhabe und Sichtbarkeit ihrer Akteurinnen und Akteure fragt. Im September dieses Jahres bewegte sich Jakob Wirth zehn Tage lang mit einem 2,40 x 4,80 m großen fahrbaren Untersatz durch Berlin. Die Öffentlichkeit war eingeladen, die mobile Bühne gegen Bezahlung zu nutzen. Die parkplatzgroße Plattform wandelte sich von einer Konzert- zu einer Theaterbühne und diente als temporäres Arbeits- oder Esszimmer. „Parasite Parking“ macht die Nischen im öffentlichen Raum ausfindig und präsentiert eine alternative Nutzung.

     


     

    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • Fern Liberty Kallenbach Campbell

    Fern Liberty Kallenbach Campbell

     

     

    Gestaltung: Fern Liberty Kallenbach Campbell mit Abbildung Blumian, 2023.

     

    Fern Liberty Kallenbach Campbell 

    Eröffnung: Freitag, den 1. September 2023, um 19.00 Uhr

    Begrüßung:  MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport

    META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    Einführung: CHARLOTTE SILBERMANN, Kunstwissenschaftlerin

    Begleitprogramm: Kuratorinnenführung mit Künstlerinnengespräch am Samstag, 11. November 2023, 16 Uhr.

    Die deutsch-amerikanische Künstlerin Fern Liberty Kallenbach Campbell (*1995 New York) arbeitet mit Textilapplikationen und verwendet die Techniken des Tufting und der Stickerei. Bei der Ausstellung von Fern Liberty Kallenbach Campbell, so lautet auch der Titel der Schau, handelt es sich um die erste Einzelausstellung der in Berlin-Lichtenberg aufgewachsenen Künstlerin. In der Ausstellung sind großformatige, figurative Wandteppiche präsentiert sowie freistehende Skulpturen aus Stoff.

    Die Interieurs und Begegnungen, die auf ihren Teppichen dargestellt sind, machen komplexe zwischenmenschliche Beziehungen zum Thema. Mami (2022) oder auch Mutti hat Essen gekocht (2021) verdeutlichen die Tragweite der familiären Bindungen, die Liebe, Abhängigkeit und Überforderung gleichermaßen mit sich bringen. Die Protagonistinnen der Arbeiten Willst du mich??? (2020) und Page Three (2021) betteln um Aufmerksamkeit in der beschleunigten, übersättigten sowie kurzlebigen digitalen Bilderflut auf den Social Media Kanälen. Das Abdriften in Sucht und Depression sowie die Flucht in digitale Welten offenbaren die toxische Natur der von ihr untersuchten Beziehungen.

    Kuratiert von Meta Marina Beeck

    Einladungskarte >>>


    Kommunale Galerie
    Rathaus Johannisthal
    Sterndamm 102
    12487 Berlin
    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • OFFENE KUNSTWERKSTATT

    OFFENE KUNSTWERKSTATT


    Aus einem Workshop der Kommunalen Galerie Adlershof mit Jugendlichen 2023, Foto: Constanze Flamme

     

    OFFENE KUNSTWERKSTATT – erster Samstag im Monat, 15 – 18 Uhr, für alle und kostenfrei 

     

    An jedem ersten Samstag im Monat ist der Vermittlungsraum der Kommunalen Galerie eine offene Werkstatt für alle, die Lust haben, sich künstlerisch auszuprobieren; egal ob alt oder jung, zusammen oder allein, mit oder ohne Vorkenntnisse.

    Nächster Termin: 02.03.2024:  Mit der Künstlerin Angelika Ludwig verwandeln wir den Vermittlungsraum in eine Werkstatt für alt und jung. Wir experimentieren mit verschiedenen künstlerischen Techniken.

     

    SAMSTAGSFÜHRUNG – erster Samstag im Monat, 16 – 17 Uhr

    Parallel zur OFFENEN KUNSTWERKSTATT findet jeden ersten Samstag im Monat eine Führung durch die aktuelle Ausstellung statt.

    Nächster Termin: 02.03.2024: Führung durch die Ausstellung “Doppelfrequenz” von Tomoko Mori und Bernd Kerkin.

     


    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716

     

     


    Kommunale Galerie
    Rathaus Johannisthal
    Sterndamm 102
    12487 Berlin
    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • Gedenkveranstaltung für Longest F. Stein

    Gedenkveranstaltung für Longest F. Stein

    Longest F. Stein (1953-2023). Künstlerische Gestaltung: © Joerg Waehner

    Im Gedenken an Longest F. Stein, verstorben am 16. November 2023 in Berlin, findet am Sonntag, dem 11. Februar 2024, eine Veranstaltung in der Galerie Adlershof statt.

    Longest F. Stein, am 6. April 1953 in Dresden als Frank Stein geboren, leitete von 1983 bis 1990 die Galerie im Kreiskulturhaus Treptow (KKH Treptow). Seit 1990 bespielte er mit der Galerie Treptow das studio bildende kunst – berlin baumschulenweg und nach dessen Schließung übernahm er von 1998 bis 2003 die Leitung des Kunst- und Medienzentrums Adlershof, die heutige kommunale Galerie Adlershof im Kulturzentrum Alte Schule.

    Unter der künstlerischen Leitung von Longest F. Stein fanden bis zum Dezember 2003 unzählige Konzerte, Lesungen, Vorträge, Performances sowie wegweisende Ausstellungen an den verschiedenen Orten im Bezirk statt. Er widmete sich insbesondere der Förderung und Entdeckung von Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Medium der Fotografie und Performance experimentierten.

    Die Gedenkveranstaltung in der Galerie in Adlershof beginnt am Sonntag, 11. Februar 2024 um 14 Uhr. Die Künstlerinnen Tina Bara und Else Gabriel, der Kunsthistoriker und Leiter des Künstlerhaus Bethanien Christoph Tannert, die Musikgruppe Bolschewistische Kurkapelle sowie viele andere Gäste werden in persönlichen Nachrufen an die Person Longest F. Stein, seine Arbeit für die Galerie und für den Bezirk Treptow-Köpenick erinnern.

     

    Um eine Anmeldung wird bis zum Donnerstag, dem 8. Februar 2024, gebeten per Mail an: info@galerie-alte-schule-adlershof.de oder telefonisch unter: 030-902 975 717.

     

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

     

     


    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716

     

     


    Kommunale Galerie
    Rathaus Johannisthal
    Sterndamm 102
    12487 Berlin
    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • SCHÖNE NEUE ARBEITSWELT – BRAVE NEW WORK

    SCHÖNE NEUE ARBEITSWELT – BRAVE NEW WORK

     



    Eröffnung: Freitag, den 30. Juni 2023, um 19.00 Uhr

    Begrüßung: MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport

    Einführung: META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    Begleitprogramm: Programm >>> BRAVE NEW WORK


    Die Ausstellung  SCHÖNE NEUE ARBEITSWELT – BRAVE NEW WORK  zeigt künstlerische Positionen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Medien mit den Veränderungen in der Arbeitswelt befassen. Einerseits wird ein subjektiver Blick auf die eigenen Arbeitsbedingungen im Kunst- und Kulturbetrieb eingenommen und andererseits, die komplexe Verstrickung zwischen kapitalistischer Wirtschaft, Globalisierung und Politik deutlich.

    Vor fast 100 Jahren, inmitten einer Weltwirtschaftskrise, präsentierte der britische Ökonom John Maynard Keynes (1883-1946) seine Vision der Arbeit. In seinem im Jahr 1930 publizierten Aufsatz Economic Possibilities for our Grandchildren [dt. Wirtschaftliche Möglichkeiten für unsere Enkelkinder] prophezeite er, dass die Menschen in 100 Jahren nur noch drei Stunden am Tag arbeiten müssen. Die grundlegenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Industrialisierung ihren Lauf nehmen, werden nach Keynes das Arbeitsleben der Menschen revolutionieren. Monotone, unzumutbare Tätigkeiten werden zukünftig von Maschinen erledigt. Für die arbeitende Bevölkerung bedeutet Keynes Prophezeiung eine enorme Verbesserung des Lebensstandards, sieht es zunächst nach reduzierter Arbeitszeit und mehr Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe aus.

    Was nach geradezu paradiesischen Verhältnissen klingt ist allerdings nicht eingetreten. Trotz der enormen technologischen Entwicklungen und den Verheißungen, die eine digitalisierte und globalisierte Welt miteinander vernetzt, sind wir heute weit entfernt von einer 15-Stunden-Arbeistwoche. Das Gegenteil ist der Fall, die Digitalisierung der Arbeitswelt hat vor allem eine neoliberale Arbeitsmarkpolitik befeuert, die sich in sozialer Ungleichheit, der Prekarisierung sowie Desillusionierung ihrer Akteurinnen und Akteure vermittelt. Das menschliche Individuum ist heute mehr denn je Teil einer globalisierten und vom Kapital dominierten Welt.

    Wir stehen heute erneut vor einer radikalen Transformation der Arbeitswelt. Beschleunigt wurde dieser Wandel noch durch die Corona-Pandemie, die vielen von uns Zeit ließ über den Sinn oder Unsinn unserer beruflichen Tätigkeiten nachzudenken. Wie wollen wir heute arbeiten? Wie wird die Zukunft der Arbeit aussehen und inwieweit können wir die Arbeitsbedingungen mitgestalten? Diesen Fragen gehen die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung nach.

    Kuratiert von Meta Marina Beeck und Milena Mercer

     Einladungskarte >>>

     



    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • Reinhart Hevicke (1949-2021)

    Reinhart Hevicke (1949-2021)

    25.3. bis 24.6. 2023

    Reinhart Hevicke (1949-2021) Malerei und Grafik
    in der Galerie im Rathaus Johannisthal

    Finissage: Samstag, den 24. Juni, um 19 Uhr
    Lesung: Jan Faktor liest aus seinem im Jahre 2022 mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichneten Roman Trottel. Der in diesem Roman porträtierte Maler ist zwar eine fiktive Figur, Faktor bezieht sich aber auf seine Gespräche mit seinem Freund Reinhart Hevicke.

    Reinhart Hevicke, Punker, 1991 © VG Bild-Kunst, Bonn 2023

     

    Eröffnung: Freitag, den 24. März 2022, um 19.00 Uhr

    Begrüßung: MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport

    Laudatio: Christoph Tannert, Kunsthistoriker

    Musik: Thomas Underberg (Cello)

    Es sprechen: Günter Polauke, Stadtbezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick (1985-1989), Jan Faktor, Schriftsteller

    Schirmherr: Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick


    Der im Jahr 1949 in Weimar geborene Künstler Reinhart Hevicke lebte von 1963 bis zu seinem Tod in Berlin-Johannisthal. Reinhart Hevicke studierte an der Kunsthochschule in Berlin Weißensee und arbeitete ab 1975 freiberuflich als Maler und Zeichner. Seine produktivsten und erfolgreichsten Jahre liegen in den 1980iger Jahren. In dieser Zeit war er 1982 und 1987 an der großen Kunstausstellung der DDR in Dresden mit je einem Werk beteiligt. Im Jahr 1991 wurde auch in der Berlinischen Galerie in der Ausstellung Ostantiv – neue Aspekte berlinischer Kunst in der Berlinischen Galerie ein Werk von ihm gezeigt. Danach konnte Reinhart Hevicke krankheitsbedingt weniger auf sich aufmerksam machen und geriet so zu Unrecht in Vergessenheit.

    Mit der Ausstellung Reinhart Hevicke (1949-2021) Malerei und Grafik wird an diesen bedeutsamen bildenden Künstler des Bezirks erinnert. Gezeigt werden in der Ausstellung Zeichnungen aber auch großformatige Malereien. Eines der bekanntesten Werke ist das im Jahr 1991 entstandene Gemälde Punker, welches sich heute im Besitz des Bezirksamts Treptow-Köpenick befindet.

    Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters von Berlin Treptow-Köpenick Oliver Igel.



     

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin