Category: 2025

  • Humor my love, Humor II

    Humor my love, Humor II

    Gökçen Dilek Acay, Emma Adler, Johannes Albers, Benedikt Braun, Zuzanna Czebatul, Uros Djurovic, Frederik Foert, Anja Fussbach, Alexei Gordin, Mathew Hale, HOLZINGERurbat, Tobi Keck, Alana Lake, Barbara Lüdde, Justina Los, Kristen Rästas, Roee Rosen, Silke Thoss, Endre Tót

    Der allgegenwärtigen Weltuntergangsstimmung begegnet die Ausstellung mit Kunst, die Humor als künstlerische Strategie nutzt. Während sich plakativer Clownismus überlebt hat, gewinnt feinsinniger, scharfer und oft düsterer Humor als wichtiges Antidot an Bedeutung. Er eröffnet neue Perspektiven, wird so zu einer treibenden Kraft, indem er das Lachen selbst an Orten der Angst und Unsicherheit ermöglicht. Die Ausstellung taucht ein in das Straucheln der Welt und untersucht Humor als Mittel der Erkenntnis sowie die Möglichkeit einer Versöhnung mit den Unzulänglichkeiten der Gegenwart.

    Co-kuratiert von Thorsten Alexander Kasper, frontviews e. V.


    BEGLEITPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG

    Veranstaltungen im Januar 2026 im Überblick

    31.01.26 SA 15:00 Uhr
    FINISSAGE
    „Berlin ist, wenn man trotzdem guckt“ – Lichtbilder aus der Hauptstadt von und mit Klaus Nothnagel

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

  • Spiel mit Feuer

    Spiel mit Feuer

    Spiel mit Feuer
    24. 05. – 16. 08. 2025
    Rufina Bazlova, Steffen Blunk, Iden Sungyoung Kim, Benedikt Terwiel und Open Group

    Eröffnung: Freitag, den 23. Mai 2025, um 19.00 Uhr
    Einführung: Meta Marina Beeck, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges besteht nach dem Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine erneut die Sorge vor einem Krieg in Europa. Die Lehren aus den Schrecken der zurückliegenden Weltkriege scheinen zunehmend zu verblassen. Aus dem Blick gerät, dass seit 1945 eine Vielzahl von Kriegen geführt wurden. Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Kriegsursachenforschung nennt die Zahl von 238 Kriegen weltweit von 1945 bis 2007, davon 16 in Europa.
    Gerade, weil Krieg in den Medien für uns aktuell allgegenwärtig erscheint, bemüht sich die Ausstellung einzelne Perspektiven, Geschichten und Recherchen in den Mittelpunkt zu stellen und auf diese Weise eine vertiefende Auseinandersetzung zu fördern. Die Künstlerinnen und Künstler der Gruppenausstellung „Spiel mit Feuer“ thematisieren in ihren Werken einen Krieg, der gegenwärtig stattfindet oder blicken zurück in die Geschichte.

    Die Ausstellung wird kuratiert von Meta Marina Beeck.

    Begleitprogramm:
    Donnerstag, 12 Juni um 19 Uhr
    Filmvorführung und Gespräch: Krieg oder Frieden
    mit der Regisseurin Elfi Mikesch und dem Hochschullehrer, Stadtplaner und Architekten Ekhart Hahn, moderiert von Meta Marina Beeck.

    Donnerstag, 19 Juni um 19 Uhr
    Lesung und Künstlergespräch: Irgendwo ist immer ein Krieg
    mit Steffen Blunk

    Samstag, 5. Juli um 16 Uhr
    Künstlergespräch: Umschlag vom Guten zum Schlechten oder andersherum
    zwischen der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Dr. Britta Lange und Benedikt Terwiel

    Mittwoch, 23 Juli um 19 Uhr
    Künstlerinnengespräch: Footnotes – künstlerische Recherche als politische Handlung
    zwischen der Kunstwissenschaftlerin Dr. Friederike Schäfer und Iden Sungyoung Kim

    Einladungskarte als PDF >>>

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

  • Bilderei – Von Stadttauben und Stadtmenschen

    Bilderei – Von Stadttauben und Stadtmenschen

    Stadttauben und Stadtmenschen
    Caroline Böttcher, Stefan Endewardt, Helen Feifel, Julia Herfurth
    4. April bis 23. August 2025

    Eröffnung: Freitag, 4. April, 19 Uhr
    Begrüßung: MILENA MERCER, Leiterin der Galerien Adlershof & Johannisthal
    Einführung in die Ausstellung: JULIA HERFURTH, Kuratorin der Ausstellung

     

    Die Ausstellung „Bilderei – Von Stadttauben und Stadtmenschen“ setzt sich mit der Artothek des Bezirksamtes Treptow-Köpenick auseinander. Die vier Berliner Künstler Caroline Böttcher, Stefan Endewardt, Helen Feifel und Julia Herfurth haben dies zum Anlass genommen, neue künstlerische Arbeiten zu entwickeln.

    Die Artothek Treptow-Köpenick ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin und wurde am 13. November 2002 im Rathaus Johannisthal gegründet. Sie entstand aus den Kunstankäufen der ehemaligen Kulturämter Köpenick und Treptow. Seit Juni 2005 befindet sich die Artothek im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule.

    Caroline Böttchers multimediale Installation „Lieber eine Taube auf dem Dach, als ein Spatz in der Hand“ (work in progress) zeigt Kunstwerke mit und für Tauben. Die Arbeit setzt sich mit der langen Geschichte der Taube als eines der ältesten domestizierten Tiere auseinander und beleuchtet das ambivalente Verhältnis der Großstädter*innen zur Stadttaube und die Verantwortung des Menschen für deren Verwahrlosung. Caroline Böttcher legt in der Installation ihre Recherche offen und verflechtet die Arbeit mit dem von Menschen verursachten Artensterben der Wandertaube. Die Installation ist angelehnt an Versuche, die gezeigt haben, dass Tauben Kunstwerke unterscheiden können.

    Stefan Endewardt untersucht anhand von ,Formen eines materialisierten Denkens’ die Komplexität von urbanen Räumen, sozialen Gefügen und die Wechselwirkungen von Struktur und Handeln. Ausgehend von Grafiken aus der Artothek Treptow-Köpenick wird das „urban fabric“, also das städtische Gefüge, betrachtet. Die multimediale Installation wird aus dem Galerieraum heraus in den Stadtraum wirken und transformiert wieder in diesen zurückkehren. Im Lauf der Ausstellungszeit wird sie verändert und weiterentwickelt.

    Helen Feifel und Julia Herfurth kehren das Konzept der Artothek um und möchten eine temporäre Kunstsammlung aus Leihgaben der Nachbarschaft zusammenstellen. Vom 4. April bis 23. August 2025 möchten sie sich die Bilder leihen, die den Besitzenden besonders am Herzen liegen und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen. Über die gesamte Ausstellungszeit hinweg wird sukzessive eine Präsentation mit den geliehenen Kunstwerken und dazugehörigen Geschichten im Ausstellungsraum entstehen. Die ersten Bilder können bereits am 2. und 3. April 2025 zwischen 14 und 18 Uhr in der Galerie im Rathaus Johannisthal abgegeben werden.

    Einladungskarte als PDF >>>


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


    Nächste Veranstaltung:

    Lesung zu “Tauben. Ein Portrait” von Karin Schneider mit anschließendem Künstlerinnengespräch mit Caroline Böttcher

    Mittwoch, 16. Juli 2025, 19 Uhr

    Die Taube ist nicht nur das älteste, sondern auch das umstrittenste Haustier der Menschheit: als Heilsbringerin und Symbol des Heiligen Geistes verehrt, als Fassadenbeschmutzerin bekämpft, zum Champion im Fernflug herangezüchtet und als angebliche Plage vergiftet. Karin Schneider liest aus ihrem Buch „Tauben. Ein Portrait“, in dem sie den Sturzflug von der himmlischen Friedensbotin, deren Nachkommen als Ratten der Lüfte gebrandmarkt den Müll der Metropolen durchstöbern, mit Scharfsinn und Empathie für die urbanen Außenseiter.

    Im anschließenden Gespräch mit Caroline Böttcher diskutieren die beiden Taubenexpertinnen ihre Rechercheergebnisse. Böttcher entwickelte eigens für die Ausstellung die multimediale Installation „Lieber eine Taube auf dem Dach, als ein Spatz in der Hand“. Sie setzt sich mit der langen Geschichte der Taube als eines der ältesten domestizierten Tiere auseinander und beleuchtet das ambivalente Verhältnis der Großstädter*innen zur Stadttaube und die Verantwortung des Menschen für deren Verwahrlosung. Die Installation ist angelehnt an Versuche, die gezeigt haben, dass Tauben Kunstwerke unterscheiden können.

  • Auf der Spur

    Auf der Spur

    Auf der Spur
    22.2.-11.5.2025
    Barbara Müller-Kageler, Christine Berndt, Stefanie Hillich, MK Kaehne, Felix Müller und Henry Stöcker

    Eröffnung: Freitag, 21. Februar 2025, 19:00 Uhr

    Begrüßung: MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

    Einführung in die Ausstellung: JULIA BRODAUF, Künstlerin, Autorin, Kuratorin und Atelierbeauftragte von Berlin

    Die Galerie Adlershof gedenkt in ihrer kommenden Ausstellung der Malerin und Professorin Barbara Müller-Kageler. Ihre Gemälde nehmen dabei den Dialog mit Arbeiten nachfolgender Generationen auf, die sie als Lehrende erlebten: Christine Berndt, Stefanie Hillich, MK Kaehne, Felix Müller und Henry Stöcker.

    Die Rückenansichten und Strandbilder von Barbara Müller-Kageler haben ihren festen Platz in der Malerei der Berliner Schule gefunden. Mit diesem Motivkosmos und einigen Derivaten entwickelte die Malerin ihr Formenrepertoire und ihre grau-geschwängerte Farbwelt, die ihre Spezialität wurde. Das Licht, die Farbnuancen, die Körperformen, die Landschaftsspuren und die abstrakte Übersetzung dieser Welten machen die Hauptgruppe ihres malerischen Oeuvres zu einer immerwährenden Erzählung des Fröstelns am Strand. Diese Motive fand sie über Jahrzehnte an der Ostsee und führte sie in Adlershof aus, in ihrem Dachatelier in der Anna-Seghers-Straße, in dem Haus, in dem sie alle 85 Jahre ihres Lebens lebte.

    Barbara Müller-Kageler lehrte zunächst im Dachatelier der Humboldt-Universität und nach der Wende als Professorin in den Grundlagen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Diese Tätigkeit setzte ihre eigene künstlerische Haltung in Dialog mit den damals künstlerisch Beginnenden. So spiegelt sich die Haltung zum Licht auch in den Videoarbeiten von Christine Berndt. Das Reisen trägt MK Kaehne in Koffern mit sich, die aufrechte Haltung zwischen Person und Abstraktion beschäftigt auch Henry Stöcker. Stefanie Hillich und Felix Müller setzen ihr jeweiliges Bildpersonal ebenfalls in die Landschaft, bei ihnen sind es innere und surreale Welten.

    Einladung als PDF >>>

    Nächste Veranstaltung:

    Finissage am Sonntag, 11. Mai 2025

    Die Ausstellung ist von 14 – 19 Uhr geöffnet. Zu sehen sind die Gemälde der Malerin und Professorin Barbara Müller-Kageler im Dialog mit Arbeiten nachfolgender Generationen, die sie als Lehrende erlebten: Christine Berndt, Stefanie Hillich, MK Kaehne, Felix Müller und Henry Stöcker.

    Um 16 Uhr laden wir sie herzliche zu einem Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern ein. In geselliger Runde reflektieren wir die Erfahrung des gemeinsamen Ausstellens und nähern uns den Bildern von Barbara Müller-Kageler aus künstlerischen aber auch persönlichen Perspektiven.

    Von 15 – 19 Uhr findet unter der Leitung von Angelika Ludwig eine Offene Kunstwerkstatt an. Der Workshop ist kostenfrei und für alle Altersklassen geeignet. Inspiriert von den Motiven Müller-Kagelers können die Teilnehmenden mit Druckwalzen und Linoldruckfarbe Flächen – Himmel, Meer und Strand – drucken. Figurenformen finden Sie in den Bildern der Ausstellung oder den Plastiken von Henry Stöcker, die ebenfalls zeichnerisch erkundet und mittels Schablonen über die Farbflächen gedruckt werden können.

    Bitte Arbeitskleidung mitbringen!

    Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der https://www.jugendkunstschule-tk.de/

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin