Category: 2024

  • Aufschluss. Ein Blick in deutsche Justizvollzuganstalten

    Aufschluss. Ein Blick in deutsche Justizvollzuganstalten

    VERLÄNGERT bis 15. März!

    Eröffnung: Freitag, 11. Oktober 2024, um 19:00 Uhr

    Begrüßung:  Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

    Einführung: Milena Mercer, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

     

    Die Ausstellung Aufschluss. Ein Blick in deutsche Justizvollzugsanstalten zeigt die Aufnahmen von Michael Belhadi und Michel Ptasinski, die in ihrem fünfjährigen Projekt insgesamt zwölf deutsche Gefängnisse dokumentarisch erfasst haben, u.a. Bautzen, Berlin-Moabit, Düsseldorf, Geldern, Münster, Neumünster, Remscheid und Stuttgart-Stammheim. Die menschenleeren Bilder zeigen die Architektur, Einrichtungen und Ausstattungen hinter den hohen Gefängnismauern. Sie lassen Rückschlüsse auf den Gefängnisalltag zu, wie hier gelebt, gearbeitet und sowohl untereinander als auch mit der Welt außen interagiert wird. Die scheinbar dokumentarische Strenge entpuppt sich beim zweiten Hinsehen als sorgfältige Auswahl von Einblicken in eine sonst verschlossene Welt, die Fragen nach der gesellschaftlichen Verantwortung für Menschen im Strafvollzug aufwerfen.

     

    Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung

    Samstag, 02.11.24, 16:00 Uhr

    Dialogische Führung

    Gespräch zwischen dem Fotografen Michael Belhadi, dem ehemaligen Gefangenen Murat A. und der Kuratorin Milena Mercer

     

    ACHTUNG! Die folgende Veranstaltung wurde verschoben auf

    Freitag, 28.02.25, 18:30 Uhr

    Filmpremiere

    der Dokumentation „Alles rechtens hinter Gittern? Das Problem der Gefangenenrechte“ von Tatort Zukunft e. V.

     

    Samstag, 18.01.25, 16:00 Uhr

    Finissage

    Kuratorinnenführung mit Milena Mercer


    Einladungskarte >>>


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


  • Die Kids sind nicht alright!

    Die Kids sind nicht alright!


    Eröffnung: Freitag, den 30. August 2024, um 19.00 Uhr
    Begrüßung:  ANDRÉ GRAMMELSDORFF, Bezirksstadtrat für Jugend und stellvertretender Bezirksbürgermeister
    Einführung: META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    Die Gruppenausstellung Die Kids sind nicht alright! beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Wende-Ereignisse und dem Einfluss auf das Leben der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Die Ausstellenden eint, dass alle Ende der 1970er- oder in den 1980er-Jahren geboren wurden. Die eigene Familiengeschichte und die mehr oder weniger erfahrende Sozialisation in der DDR sind thematischer Gegenstand der jeweiligen künstlerischen Arbeiten. Fragen nach Herkunft, Identität und damit verknüpften Möglichkeiten werden verhandelt und ein kritischer Blick auf politische Systeme, gesellschaftliche Werte und ökonomische Anforderungen eingenommen.

    Alle Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung waren noch Kinder als die Mauer fiel und gerieten gezwungenermaßen in den Strudel der Nachwendejahre, der für viele Eltern und Großeltern vor allem Neuorientierung, Risiko und Krise brachte. Jede der künstlerischen Positionen leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung, Reflexion und Bewältigung der Nachwendeereignisse und dies gerade weil die Kunstschaffenden in besonderem Maße sensibilisiert sind.

    Die Ausstellung wird kuratiert von Meta Marina Beeck.


    Link zur Einladung der Ausstellung >>>


     

    Begleitprogramm: Ossi/Wessi-Nähcafé mit Nadja Buttendorf

    Nadja Buttendorf: OSSI / WESSI Nähcafé. 2024.  © die Künstlerin

    Versteht man sich als Ossi, begreift man sich als Wessi? Für wen spielen diese Kategorien heute noch eine Rolle? Weshalb sind sie für manche wichtig, für andere nicht? Und wieso ist dieser jüngste Teil der deutschen Geschichte vor allem in Westdeutschland so wenig präsent? Im Ossi/Wessi-Nähcafé können Nadja Buttendorfs WENDE-Pailletten auf die eigene Kleidung aufgenäht werden.
    An drei Samstagen findet das Ossi/Wessi-Nähcafé geleitet von der Künstlerin in der Galerie Adlershof statt. Während der gemeinsamen Handarbeit können die Produktionsbedingungen in unserer globalisierten Wirtschaftswelt diskutiert werden. So bietet sich Raum Erfahrungen, Vorurteile und Wissen aus Ost und West auszutauschen.

    Termine für Ossi/Wessi Nähcafé:
    Samstag, 7.09.24 von 16 bis 18 Uhr.
    Samstag, 14.09.24 von 15 bis 17 Uhr.
    Samstag, 16.11.24 von 15 bis 17 Uhr.
    Samstag, 30.11.24 von 15 bis 18 Uhr mit David Polzin als Gast.

    weitere Veranstaltungen:

    Freitag, 11.10.24, um 18 Uhr
    Filmvorführung und Gespräch: Fortschritt im Tal der Ahnungslosen
    mit dem Regisseur Florian Kunert

    Samstag, 26.10.24, um 16 Uhr
    Gespräch: Urne (work in progress)
    zwischen der Kunsthistorikerin Dr. Angelika Weißbach vom Museum Utopie und Alltag / Kunstarchiv Beeskow und Susan Donath

    Samstag, 2.11.24, um 16 Uhr
    Gespräch: Verwüstete Konsumlandschaften
    zwischen der Künstlerin Cornelia Herfurtner und David Polzin

    Donnerstag, 7.11.24, um 19 Uhr
    Gespräch: Fremde aber wirksame Materie
    zwischen dem Musiker und Künstler Manuel Sekou und Anna Zett

    Samstag, 14.12.24, um 16 Uhr
    Gespräch: Zeitzeugengespräch zu queerem Leben und Aktivismus in der DDR
    zwischen dem Aktivisten Peter Rausch und Sophia Hirsch

    Samstag, 11.01.25, um 16 Uhr
    Gespräch: Made in GDR
    zwischen dem Kunstkritiker Kito Nedo und Oskar Schmidt

    Samstag, 18.01.25, um 16 Uhr
    Gespräch: Kinder von Hoy
    Alice Hauck und Meta Marina Beeck im Gespräch mit der Autorin und Regisseurin Grit Lemke

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

  • HAUCK PLÜMPE

    HAUCK PLÜMPE

    Eröffnung: Freitag, den 21. Juni 2024, um 19.00 Uhr
    Begrüßung:  META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick
    Performance: OLGA HOHMANN, Performerin und Autorin
    Begleitprogramm:
    HP steht für HAUCK PLÜMPE
    Künstlerinnengespräch mit Alice Hauck und Amelie Plümpe am Sonntag, 1. September, um 16 Uhr.
    Danach findet die Performance Déformation Professionelle mit HAUCK PLÜMPE und Olga Hohmann statt.

    Digital vs. Analog – Kommunikationssäule im Stadtraum
    Workshop mit HAUCK PLÜMPE und Einweihung der Außenskulptur „HP_M_A_001“ im Vorhof Galerie Adlershof am Mittwoch, 4. September, um 16 Uhr. ab 10 bis 13 Uhr.

     

    Alice Hauck (* 1990 in Berlin) und Amelie Plümpe (* 1993 in Bremen) treten seit sechs Jahren unter dem Namen HAUCK PLÜMPE auf. In ihrer Arbeit beschäftigen sie sich konzeptionell, skulptural und performativ mit der Untersuchung von Schnittstellen zwischen Modell und Architektur, sowie mit Logistiksystemen der Industrie und des Alltags. HAUCK PLÜMPE haben ein modulares Baukastensystem entwickelt, anhand dessen sie permanent wechselnde Rauminstallationen und Skulpturen umsetzen. Seit dem Jahr 2018 erweitern die Künstlerinnen das Modulsystem fortlaufend. Verwendet werden Materialien wie MDF, Keramik, Stahl, Beton und Styrodur. Jedes Modul wird chronologisch mit einer Artikelnummer versehen, die in das jeweilige Modul gefräst wird. Abhängig von Raum und Kontext werden die Module zu ständig wechselnden Konstellationen zusammengesetzt.

    In der Galerie im Rathaus Johannisthal wird die Außenstelle von HAUCK PLÜMPE mit der Eröffnung in Betrieb genommen. Die Ausstellungsbesuchenden werden beim Betreten der Außenstelle Teil der Inszenierung. Module bewegen sich auf Fließband-Objekten durch den gesamten Ausstellungsbereich. Massenproduktion und Umsatzsteigerung auf dem Kunstmarkt sind Teil des Geschäfts und widersprechen doch dem genialen künstlerischen Schöpfertum. HAUCK PLÜMPE begegnen dem mit Ironie, die den dysfunktionalen Architekturen und Objekten innewohnt und reflektieren über Schaffens- und Arbeitsprozesse, sowie künstlerische Autorinnenschaft.

    Die Ausstellung Außenstelle von HAUCK PLÜMPE wird am Freitag, 21. Juni, um 19 Uhr in der Galerie im Rathaus Johannisthal eröffnet. Zur Begrüßung spricht Dr. des. Meta Marina Beeck. Olga Hohmann, Performerin und Autorin, wird vor Ort die Außenstelle eröffnen und im Rahmen einer Performance in Betrieb nehmen.

    Kuratiert von Meta Marina Beeck

    Öffnungszeiten:
    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr
    Der Eintritt ist frei.

    Kommunale Galerie im Rathaus Johannisthal
    Sterndamm 102
    12487 Berlin


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

  • Adler für Alle – Kunst im Stadtraum Adlershof

    Adler für Alle – Kunst im Stadtraum Adlershof

     


    Ausstellungseröffnung am Samstag, den 20. Juli, 18 Uhr
    Ausstellungslaufzeit: 8. Juni – 17. August 2024


    Eine Gruppe von internationalen Künstlerinnen und Künstlern möchte mit diesem Ausstellungsprojekt den öffentlichen und sozialen Raum rund um die Dörpfeldstraße in Adlershof aktivieren und die Nachbarschaft zum Mitmachen einladen. Es ist ein Angebot an alle Menschen, kreativ zu sein und sich an künstlerischen Arbeiten zu beteiligen.

    Vom 7. Juni bis zum 17. August werden insgesamt 40 Veranstaltungen stattfinden. Im Rahmen von Workshops, Gesprächen und Interventionen im öffentlichen Raum kann man sich an der Produktion von Kunstwerken beteiligen und zeichnen, collagieren, spazieren, reden, zuhören, schreiben, malen, testen, sammeln, graben, tragen, waschen, spenden, suchen und finden. Fokussiert auf den lokalen Kontext, beschäftigen sich die Künstlerinnen und Künstler mit der Wahrnehmung von Stadt als Lebensraum für Mensch und Tier, ökologischen Fragestellungen, Familiengeschichten und Erinnerung, Kolonialgeschichte und ihren Nachwirkungen, der Beziehung des Menschen mit der gebauten Umwelt oder sie fordern Adlershoferinnen und Adlershofer mit Interventionen im öffentlichen Raum heraus.

    Die Galerie Adlershof bildet den Ausgangspunkt für die Umsetzung verschiedener Beteiligungsformate und partizipativer Aktionen im Stadtraum. Die Ausstellung in der Galerie wird sich während der Laufzeit entwickeln und wachsen. Sie wird sich von einem Arbeits- und Lernraum in einen Ort künstlerischer Produktion verwandeln und schließlich in eine Ausstellung künstlerischer Beiträge, Dokumentationen und Workshop-Ergebnissen münden.

    Ziel des Projekts ist es, verschiedene Möglichkeiten zu erproben, wie Kunst im öffentlichen Raum stattfindet und vermittelt werden kann. Der partizipative Ansatz, das heißt die Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft, ist grundlegend für die Entwicklung der Arbeiten. Wir möchten den Kunstbegriff herausfordern und Personen ansprechen, die bisher wenig oder keine Berührungspunkte mit zeitgenössischer Kunst hatten.

    Adler für Alle – Kunst im Stadtraum Adlershof ist ein gemeinsames Projekt der Galerie Adlershof und dem Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin, entwickelt im Rahmen des Kolloquiums „Interventionen im urbanen Raum” von Julia Herfurth, in Zusammenarbeit mit dem FRÖBEL Kindergarten Campus Kids und dem Kiezklub Alte Schule Adlershof. Das Projekt wird gefördert von der Kommission für künstlerische und wissenschaftliche Vorhaben (KKWV) der UdK Berlin, dem Ausstellungsfonds für die Kommunalen Galerien der Berliner Bezirke (KoGa) und dem Fonds Ausstellungsvergütungen für bildende Künstlerinnen und Künstler (FABiK) der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin.


    PROGRAMM

    Montag, 3. Juni, 24. Juni, 8. Juli, 15. Juli, 14 – 17 Uhr
    „Interventionen im urbanen Raum“
    Kolloquium mit allen Künstlerinnen & Künstlern, Galerie Adlershof

    Jeden Donnerstag, 6. Juni – 18. Juli, 10 – 13 U hr
    „Gesellschaftlich engagierte Kunst“
    Seminar mit Studierenden des IFKIK, UdK Berlin in der Galerie Adlershof

    Zu jeder Zeit an verschiedenen Orten
    „Finderlohn“
    Partizipative Bodenarbeit von Marina Resende

    7. Juni – 15. Juli, während der Galerieöffnungszeiten
    „Werkzeuge für direktes demokratisches Handeln“
    Aufruf zur Spende von Gartenwerkzeugen von Catherine Rose Evans

    Samstag, 8. Juni, 13 – 15 Uhr
    „Small Talk“
    Workshop mit Jihye Kim im Kiezklub Alte Schule Adlershof

    Samstag, 8. Juni, 15 – 18 Uhr
    „Offener Gartentag“
    Happening mit Fabian Faylona im Hof des Kulturzentrums Alte Schule

    Samstag, 8. Juni, 15 – 18 Uhr
    „Das Wort als Zeichen“
    Workshop mit Joanna Garmon in der Galerie Adlershof

    Dienstag, 18. Juni, 13 – 17 Uhr
    „Wetterbericht / Plastik-Wasserfall“
    Workshop mit Henok Getachew in der Galerie Adlershof

    Dienstag, 18. Juni, 16 – 18 Uhr
    „Small Talk“
    Workshop mit Jihye Kim in der Galerie Adlershof

    Mittwoch, 19. Juni, 13 – 17 Uhr
    „Wetterbericht / Plastik-Wasserfall“
    Workshop mit Henok Getachew in der Galerie Adlershof
    Mittwoch, 19. Juni, 15 – 18 Uhr
    „Das Wort als Zeichen“
    Workshop mit Joanna Garmon in der Galerie Adlershof

    Samstag, 22. Juni, 15 – 17 Uhr
    „Small Talk“
    Workshop mit Jihye Kim in der Galerie Adlershof

    Dienstag, 25. Juni, 13 – 17 Uhr
    „Wetterbericht / Plastik-Wasserfall“
    Workshop mit Henok Getachew in der Galerie Adlershof

    Mittwoch, 26. Juni, 13 – 17 Uhr
    „Wetterbericht / Plastik-Wasserfall“
    Workshop mit Henok Getachew in der Galerie Adlershof

    Mittwoch, 26. Juni, 15 – 18 Uhr
    „Das Wort als Zeichen“
    Workshop mit Joanna Garmon in der Galerie Adlershof

    Freitag, 28. Juni, 19:45 – 22:45 Uhr
    „Dem Turm | Face to Face“
    Intervention auf der Wiese am Trudelturm von Iman Hasbani

    Samstag, 29. Juni, 15 – 18 Uhr
    „Das Wort als Zeichen“
    Workshop mit Joanna Garmon in der Galerie Adlershof

    Donnerstag, 4. Juli, 9 – 12 Uhr
    „Mitmachkarte_Nr.8_Berlin Adlershof“
    Workshop mit Linda Furker und Franka Geiser im Fröbel-Kindergarten Campus Kids

    Freitag, 5. Juli, 15 – 17 Uhr
    „Schatten | Licht“
    Intervention am Trudelturm mit Iman Hasbani & Per Jörgen Erkius

    Samstag, 13. Juli, 15 – 18 Uhr
    „Resonanzraum Boden“
    Workshop mit Fabian Faylona in der Galerie Adlershof

    Samstag, 20. Juli, 18 – 22 Uhr
    „Adler für Alle – Kunst im Stadtraum Adlershof“
    Ausstellungseröffnung mit allen Künstlerinnen und Künstlern

    Samstag, 20. Juli, 18 – 22 Uhr
    „Finderlohn“
    Happening zur Ausstellungseröffnung mit Marina Resende


    Programm Adler für Alle als PDF >>>
    UDK Einladung >>>


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG

    SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG

    Schneewittchen in Venedig

    Mit Arbeiten von Piotr Copik und Petra Schönwitz

    16.März – 1. Juni 2024

    Eröffnung am Freitag, den 15. März 2024, um 16:00 Uhr in der Galerie Johannisthal

    Begrüßung:  ANNETTE INDETZKI, Leiterin des Amtes für Weiterbildung und Kultur

    Einführung:

    MILENA MERCER, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    DOMINIK ERDMANN, Archivar der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin

     

    Die Ausstellung SCHNEEWITTCHEN IN VENEDIG kombiniert die düsteren Aquarelle von Piotr Copik, die Märchenszenen, Fantasy-Figuren und Architekturansichten zeigen, mit Petra Schönwitz‘ farbenfrohen Landschaften, die biblische sowie narrative Szenen abbilden.

    Piotr Copik wurde 1976 in Polen geboren und siedelte im Kindesalter mit seiner Familie nach Berlin über. Seine Ausbildung zum Maler und Lackierer war der Auftakt zu seiner lebenslangen Begeisterung für die Produktion von Bildern. In der Ausstellung treffen wir auf fantastisches Personal wie dem Schneewittchen und der Hexe, aber auch einer Rittergestalt und einem gruseligen weißen Wesen im Wald. Die Stimmung der Bilder ist meist düster. Im Gegensatz dazu sind Copiks Landschaften und Architekturansichten in ihrer Farbgebung naturalistisch und wirken ausschnitthaft wie ein fotografischer Schnappschuss.

    Petra Schönwitz wurde 1952 in Leipzig geboren und wuchs in München auf. Ihr erlernter Beruf der Reisekauffrau legte den Grundstein für ihre Leidenschaft zu Italien, wohin sie mit nur 20 Jahren auswanderte. Lange lebte sie am Gardasee, bereiste das ganze Land. Ihre expressiven Bilder sind eine Liebeserklärung an den Gardasee, den Monte Baldo aber auch Venedig. Mit einem beeindruckenden Gespür für Farbkombinationen baut sie aus kleinen Farbflächen die Landschaften ihrer Erinnerungen. Auch ihre Figuren stehen in leuchtenden Farbräumen und sind meist grellbunt gekleidet. Sie zeigt uns biblische Szenen von Adam und Eva, aber auch Engel, die in den Himmel auffahren. In weltlichen Szenen wird geheiratet oder Karneval gefeiert.

    Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, deren Klienten der Künstler und die Künstlerin sind. Die beiden Institutionen, die FDSt und die kommunale Galerie Johannisthal, haben sich für dieses Projekt zusammengefunden, um die Integration von Menschen mit Behinderungen voranzubringen.

     

    In Kooperation mit der Fürst von Donnersmarck-Stiftung

  • Fortbildungen für Lehrkräfte


    Die Kommunale Galerie ist jetzt ein offiziell von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie anerkannter Ort der Fortbildung für pädagogisches Personal.

    Am 7. März, 20. März und 18. April können sich Lehrerinnen und Lehrer erstmalig über das Vermittlungs- und Workshopangebot informieren. Die Anmeldungen erfolgen online unter https://fortbildungen.berlin. Für weitere Informationen werden Sie sich gerne an kunstvermittlung@galerie-alte-schule-adlershof.de

  • Doppelfrequenz

    Doppelfrequenz

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    Doppelfrequenz

    mit Arbeiten von Tomoko Mori und Bernd Kerkin

    24. Februar bis 25. Mai 2024

    Eröffnung am Freitag, den 23. Februar 2024, um 19.00 Uhr

    Begrüßung:

    MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport

    META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    Einführung:

    ANNE-GRIT BECKER, Kunsthistorikerin

    CHRISTOPH TANNERT, Leiter Künstlerhaus Bethanien Berlin

     

    Doppelfrequenz so lautet der Titel der gemeinsamen Ausstellung von Tomoko Mori (*1982 in Hokkaido, Japan) und Bernd Kerkin (*1951 in Bernau). Tomoko Moris intuitives Arbeiten und Ansammeln von Bildern, Assoziationen und Eindrücken findet seinen Ausdruck in Zeichnungen, Skizzen, großformatigen Malereien und raumgreifenden Installationen. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Techniken und Formaten. Ihren ungegenständlichen Kompositionen liegt eine Vorliebe für Details, ein ambivalenter Witz und zugleich das Spiel mit scheinbar bekannten Motiven zugrunde, die als Katalysator in uns Assoziationen hervorrufen.

    Im Zentrum der künstlerischen Werke von Bernd Kerkin stehen, seit dem Krebstod seiner Frau vor vier Jahren, Fürsorge, Tod und Abschied. Getrocknete Farbtropfen, schmale Rinnsale, lineare Wölbungen oder aufgeschlitzte Farbflächen öffnen einen emotionalen Raum. Das scheinbar Figurative löst sich in linearen Strukturen und monochromen Flächen auf, führt zu einem Minimalismus, der die Sensibilität und Fragilität der Materialien betont.


    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

  • Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie 2

    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie 2

     


    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

    Arbeiten von Jana Sophia Nolle und Jakob Wirth

    Ausstellungsdauer: 11. November 2023 bis 10. Februar 2024

    Wie an jedem ersten Samstag des Monats findet am 3. Februar 2024, von 15 bis 18 Uhr eine offene Werkstatt in der Galerie statt. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich künstlerisch auszuprobieren oder sich von der aktuellen Ausstellung inspirieren zu lassen; egal ob alt oder jung, zusammen oder allein, mit oder ohne Vorkenntnisse. An jedem Samstag steht eine künstlerische Technik, wie Druck, Zeichnung, Fotografie, Geschichten erzählen oder Animation im Zentrum. Das Angebot ist kostenfrei.

    Zudem findet um 16 Uhr eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie” statt.

     


    Die Ausstellung “Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie” präsentiert Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Jana Sophia Nolle und des Künstlers Jakob Wirth.

    Wie und unter welchen Umständen Menschen in einer Stadt leben, ist das Thema von Jana Sophia Nolles Farbfotografien. Fragile Konstruktionen aus Sperrmüll und anderen Materialien, in denen Wohnungslose sich einen temporären Ort des Rückzugs schaffen, transferiert sie aus dem Stadtraum in einen geschützten und im Kontrast dazu luxuriösen Wohnraum. Die inszenierten Fotografien erzählen von einer immer größer werdenden gesellschaftlichen Ungleichheit. Erste Fotografien entstanden im Jahr 2017 in der kalifornischen Metropole San Francisco, seit 2019 setzt die Fotografin ihre Serie in Berlin fort.

    Wie wird der öffentliche, städtische Raum genutzt und wer gestaltet diesen? Dies sind Fragen, die Jakob Wirth und seine Mitstreitenden umtreiben. Durch Interventionen im öffentlichen Raum sowie die daraus resultierenden Begegnungen werden Aspekte einer Stadtgemeinschaft sichtbar, die nach der Teilhabe und Sichtbarkeit ihrer Akteurinnen und Akteure fragt. Im September dieses Jahres bewegte sich Jakob Wirth zehn Tage lang mit einem 2,40 x 4,80 m großen fahrbaren Untersatz durch Berlin. Die Öffentlichkeit war eingeladen, die mobile Bühne gegen Bezahlung zu nutzen. Die parkplatzgroße Plattform wandelte sich von einer Konzert- zu einer Theaterbühne und diente als temporäres Arbeits- oder Esszimmer. „Parasite Parking“ macht die Nischen im öffentlichen Raum ausfindig und präsentiert eine alternative Nutzung.


    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716


     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

    Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie

     

    Begrüßung: ANNETTE INDETZKI, Leiterin des Amtes für Weiterbildung und Kultur.

    Einführung: META MARINA BEECK

    Eröffnung am Freitag, den 10. November 2023, um 19.00 Uhr.

    Ausstellungsdauer: 11. November 2023 bis 10. Februar 2024.

     

    Die Ausstellung Wem gehört die Stadt? Von Wohnungsnot und gesellschaftlicher Utopie präsentiert Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Jana Sophia Nolle und des Künstlers Jakob Wirth.

    Wie und unter welchen Umständen Menschen in einer Stadt leben, ist das Thema von Jana Sophia Nolles Farbfotografien. Fragile Konstruktionen aus Sperrmüll und anderen Materialien, in denen Wohnungslose sich einen temporären Ort des Rückzugs schaffen, transferiert sie aus dem Stadtraum in einen geschützten und im Kontrast dazu luxuriösen Wohnraum. Die inszenierten Fotografien erzählen von einer immer größer werdenden gesellschaftlichen Ungleichheit. Erste Fotografien entstanden im Jahr 2017 in der kalifornischen Metropole San Francisco, seit 2019 setzt die Fotografin ihre Serie in Berlin fort.

    Wie wird der öffentliche, städtische Raum genutzt und wer gestaltet diesen? Dies sind Fragen, die Jakob Wirth und seine Mitstreitenden umtreiben. Durch Interventionen im öffentlichen Raum sowie die daraus resultierenden Begegnungen werden Aspekte einer Stadtgemeinschaft sichtbar, die nach der Teilhabe und Sichtbarkeit ihrer Akteurinnen und Akteure fragt. Im September dieses Jahres bewegte sich Jakob Wirth zehn Tage lang mit einem 2,40 x 4,80 m großen fahrbaren Untersatz durch Berlin. Die Öffentlichkeit war eingeladen, die mobile Bühne gegen Bezahlung zu nutzen. Die parkplatzgroße Plattform wandelte sich von einer Konzert- zu einer Theaterbühne und diente als temporäres Arbeits- oder Esszimmer. „Parasite Parking“ macht die Nischen im öffentlichen Raum ausfindig und präsentiert eine alternative Nutzung.

     


     

    Öffnungszeiten:

    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr

    Der Eintritt ist frei.

    Galerie Alte Schule Adlershof

    Dörpfeldstr. 54-56 | 12489 Berlin

    Telefon: 030 90297 5716

     


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin


     

     

  • Fern Liberty Kallenbach Campbell

    Fern Liberty Kallenbach Campbell

     

     

    Gestaltung: Fern Liberty Kallenbach Campbell mit Abbildung Blumian, 2023.

     

    Fern Liberty Kallenbach Campbell 

    Eröffnung: Freitag, den 1. September 2023, um 19.00 Uhr

    Begrüßung:  MARCO BRAUCHMANN, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport

    META MARINA BEECK, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick

    Einführung: CHARLOTTE SILBERMANN, Kunstwissenschaftlerin

    Begleitprogramm: Kuratorinnenführung mit Künstlerinnengespräch am Samstag, 11. November 2023, 16 Uhr.

    Die deutsch-amerikanische Künstlerin Fern Liberty Kallenbach Campbell (*1995 New York) arbeitet mit Textilapplikationen und verwendet die Techniken des Tufting und der Stickerei. Bei der Ausstellung von Fern Liberty Kallenbach Campbell, so lautet auch der Titel der Schau, handelt es sich um die erste Einzelausstellung der in Berlin-Lichtenberg aufgewachsenen Künstlerin. In der Ausstellung sind großformatige, figurative Wandteppiche präsentiert sowie freistehende Skulpturen aus Stoff.

    Die Interieurs und Begegnungen, die auf ihren Teppichen dargestellt sind, machen komplexe zwischenmenschliche Beziehungen zum Thema. Mami (2022) oder auch Mutti hat Essen gekocht (2021) verdeutlichen die Tragweite der familiären Bindungen, die Liebe, Abhängigkeit und Überforderung gleichermaßen mit sich bringen. Die Protagonistinnen der Arbeiten Willst du mich??? (2020) und Page Three (2021) betteln um Aufmerksamkeit in der beschleunigten, übersättigten sowie kurzlebigen digitalen Bilderflut auf den Social Media Kanälen. Das Abdriften in Sucht und Depression sowie die Flucht in digitale Welten offenbaren die toxische Natur der von ihr untersuchten Beziehungen.

    Kuratiert von Meta Marina Beeck

    Einladungskarte >>>


    Kommunale Galerie
    Rathaus Johannisthal
    Sterndamm 102
    12487 Berlin
    Di – Do 12 – 19 Uhr
    Fr 12 – 17 Uhr
    Sa 15 – 19 Uhr


    Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin